Nützliche Tipps fürs Wandern in den Bergen

Ein besonderes Erlebnis bietet eine mehrtägige Wandertour in den Bergen. Umgeben von der freien Natur, einer herrlichen Bergaussicht, strahlend blauem Himmel und duftenden Wiesen sorgt eine solche Tour für viel Abwechslung und gleichzeitig für Entspannung. Jedoch sollte ein solches Unterfangen sorgsam geplant werden. Die nachfolgenden Tipps sollen hier etwas weiterhelfen.

Mehrtagestouren planen
Neben einfachen Tagestouren erfreuen sich Mehrtagestouren große Beliebtheit. Meist geht es von der letzten Unterkunft über mehrere Tage auf verschlungenen Wegen in die Berge. Zunächst sollte anhand von Kartenmaterial (digital oder in Papierform) überprüft werden, wie weit die möglichen Tagesziele voneinander entfernt liegen. Hier sollte jeder sich selbst gut einschätzen, ob er die geplante Strecke auch wirklich bewältigen kann.

Einsteiger sollten nahegelegene Zwischenziele einplanen. Ideal sind gebuchte Tagestouren, sodass am nächsten Ziel bereits eine Unterkunft zur Verfügung steht. Verzögerungen durch schlechtes Wetter sind auf jeden Fall einzuplanen. Insbesondere im Hochgebirge darf bei Gewitter nicht weitergewandert werden. Hier muss jeder in einer Schutzhütte das Unwetter abwarten. Mit einer guten Planung wird eine solche Mehrtagestour jedoch zu einem unvergessenen Erlebnis.

Kompass, Fernglas & Taschenmesser
Wer längere Bergtouren plant, der sollte auf wichtiges Zubehör nicht verzichten. Hierzu gehört in erster Linie ein gutes Taschenmesser. Dabei haben sich die Multifunktions-Taschenmesser bzw. die sogenannten Schweizer Offiziersmesser am besten bewährt. Diese verfügen nicht nur über eine Messerschneide, sondern auch über wichtiges Werkzeug, wie einen Dosenöffner, eine Schere, einen Kapselheber, eine Feile bis hin zu einer kleinen Säge. Wer die Bergregion erkunden möchte, der sollte sich vielleicht auch ein gutes Fernglas zulegen. Eine Outdoor Ausrüstung die dringend gebraucht wird um in den Bergen Wildtiere zu beobachten.

Als Alternative bietet sich auch eine gute Reisedigitalkamera mit großem Zoombereich an. Somit können von interessanten Motiven gleich Fotos erstellt werden. Ein Kompass gehört eigentlich in jeden Wanderrucksack. Neben den traditionellen Rundzeigergeräten nutzen viele jedoch einen GPS-gesteuerten Digitalkompass. Jedoch sollte jeder in der Lage sein, mit einem traditionellen Kompass ebenfalls seinen richtigen Weg zu finden.

Auf Berghütten übernachten
In vielen Regionen gibt es Berghütten, auf denen eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten wird. Teilweise ist eine Vorabbuchung erforderlich wie man hier nachlesen kann. Aber auch für unangekündigte Gäste steht meist noch ein Bett bereit. Zu beachten ist, dass es auf diesen Hütten in aller Regel etwas rustikal zugeht.

Einen hohen Hotelstandard haben diese nicht. Moderne Duschen sowie Fernsehen und Internet sucht man hier vergebens. Dagegen bieten diese Hütten leckere und deftige Mahlzeiten an. Generell möchte jeder nach einer Tagestour nur noch müde in sein Bett fallen. Der nächste Morgen wartet schon.

Genügend Trinken und Essen einpacken
Auf längeren Touren kommt mit Sicherheit auch das Hunger- und Durstgefühl. Allzu viel sollte jedoch aus Gewichtsgründen nicht mitgeführt werden. Wichtig sind eine Flasche mit Wasser oder Tee sowie kleinere Snacks. Dabei werden im Handel energiereiche Snacks für Wandertouren angeboten, die auf der einen Seite sättigen und ebenfalls die verbrauchte Energie zurückbringen. Ansonsten reichen belegte Brote und natürlich Obst vollkommen aus.

Empfehlungen
Nach oben

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.Datenschutz ansehen