Einführung in die digitale Welt für ältere Familienmitglieder

Heutzutage gibt es viele Senioren, die sich in der digitalen Welt schon hervorragend zurecht finden. Viele haben noch während ihres Berufslebens Erfahrungen mit Computern gesammelt. Andere haben das Smartphone und soziale Medien wie Facebook für sich entdeckt. Trotzdem haben weitere viele Menschen ältere Angehörige, für die das Internet noch Neuland darstellt. Das macht sich derzeit schmerzlich bemerkbar. Denn viele Senioren sind im Moment von der Außenwelt isoliert. Für eine Bevölkerungsgruppe, die ohnehin oft an Einsamkeit und Langeweile leidet, ist das ein schwerer Schlag. Digitale Medien könnten zumindest in Teilen Abhilfe verschaffen. Aber dafür sind gewisse Grundkenntnisse notwendig. Ältere Menschen haben teilweise Schwierigkeiten dabei, sich diese Kenntnisse selbst anzueignen. Wer älteren Angehörigen dabei helfen möchte, die Herausforderungen des aktuellen Ausnahmezustands zu meistern, sollte ihnen dabei Unterstützung anbieten. Selbstverständlich gilt es hierbei, die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Gehirntraining

Für die Erhaltung der geistigen Fähigkeiten sind nicht nur soziale Kontakte, sondern auch Denkaufgaben und spielerische Tätigkeiten  von großer Bedeutung. Zum Glück gibt es viele Handy-Spiele, die hierfür geeignet sind. Dabei handelt es sich nicht nur um Gedächtnistrainer und andere Formen des Gehirnjoggings. Auch Spiele, die nur dem Spaß dienen, können hilfreich sein. Sie können Langeweile vorbeugen und helfen so, das seelische Gleichgewicht zu wahren. Komplizierte Strategiespiele oder Action-Spiele, für die schnelle Reaktionen erforderlich sind, überfordern viele Senioren. Zum Glück gibt es viele unterhaltsame Spiele die einfach zu bedienen sind. Um Nervenkitzel am virtuellen Spielautomaten zu erleben, müssen keine komplizierten Regeln erlernt werden. Und auch Puzzlespiele wie Candy Crush folgen einfachen Prinzipien und sind intuitiv zu bedienen. Solche Spiele sind nicht nur unterhaltsam, sondern fordern auch die aktive Interaktion der Nutzer. 

Einkäufe online erledigen

Unternehmen geben sich zwar viel Mühe, um Online-Shopping möglichst einfach zu gestalten. Trotzdem gibt es einige Hürden, die ältere Menschen daran hindern, ihre Einkäufe im Internet abzuwickeln. Dazu gehören beispielsweise die Eröffnung eines Kontos und die Preisgabe persönlicher Daten, die damit verbunden ist. Aber auch Informationen zum Versand und zu Rücksendungen können verwirrend sein. Es kann daher angebracht sein, Unterstützung bei der Einrichtung von Konten zu geben und dabei Fragen zum Bestellablauf zu beantworten. Besonders einfach sind Online-Einkäufe in der Regel mit einer App möglich. Es kann daher sinnvoll sein, Anwendungen wie die Amazon-App auf dem Smartphone des Angehörigen zu installieren und zu konfigurieren.

Video-Chat mit den Enkeln

Viele ältere Menschen nutzen aus Gewohnheit noch das gute alte Festnetztelefon, um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben. Dabei bieten Video-Anrufe mit Software wie Zoom die Möglichkeit, von Angesicht zu Angesicht miteinander zu sprechen. Allerdings stellt auch hier die Bedienung viele Menschen vor die eine oder andere Herausforderung. Selbst Digital Natives haben manchmal damit zu kämpfen, ihr Mikrofon oder die Kameraeinstellungen richtig zu konfigurieren. Wer im Umgang mit moderner Technik nicht versiert ist, tut sich umso schwerer. Es kann daher durchaus ein wenig Überzeugungsarbeit nötig sein, um ältere Menschen von den Vorzügen des Video-Anrufs zu überzeugen. Diese Mühe dürfte sich aber bezahlt machen. Denn so versäumen die Großeltern keinen Schritt in der Entwicklung ihrer Enkelkinder, auch wenn ein Besuch gerade nicht möglich ist.

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