Kurkuma, mehr als nur ein Gewürz

Kurkuma werden sicherlich so einige kennen, aber es wird vielleicht auch noch viele geben, die mit dem Begriff nichts oder zumindest nicht so viel anfangen können. Kurkuma ist schon zuerst einmal als Gewürz bekannt. Sehr verwandt ist Kurkuma mit dem Ingwer. Wenn man ihn frisch kauft, wird man merken, dass er dem Ingwer auch optisch sehr ähnelt. Der Unterschied besteht darin, dass das Wurzelinnere bedeutend gelber beim Kurkuma ist. Die alternative Bezeichnung ist daher auch Gelbwurz. Als Gewürz kann man Kurkuma frisch verwenden. Die meisten werden es jedoch zu Pulver vermahlen zu Hause herumstehen haben. Wer es aber in frischer Form haben möchte, wird es am ehesten in Bioläden, vielleicht auch Reformhäusern und in sehr gut sortierten Supermärkten ganzjährig finden. In Gewürzmischungen ist Kurkuma ein wichtiger Bestandteil. Die sehr intensive goldgelbe Farbe bekommt der Kurkuma durch den Farbstoff Curcumin. Und tatsächlich benutzt man Kurkuma sogar zum Färben von Textilien.

Wo wächst die Kurkuma Pflanze und wie sieht sie aus?
Die Pflanze kommt ursprünglich aus Südasien und wird in den Tropen kultiviert. Sie wird bis zu einem Meter hoch und bildet Wurzeln aus. Die Blattscheiden der übereinander angeordneten Blätter bilden einen sogenannten Scheinstamm aus. Die länglichen und bis zu maximal 90 cm langen Blätter sind wechselständig angeordnet und haben meist ein zugespitztes Ende. Auf den ersten Blick scheinen die ährigen Blütenstände von Kurkuma recht auffällig. Sie bestehen in Wirklichkeit aber aus eher unscheinbaren Blüten und den sich farblich vom Grün der Pflanzen abhebenden Hochblättern. Gerade die spitz zulaufenden Hochblätter an den Blüten sind der Grund dafür, dass viele Kurkuma sehr gerne als dekorativer Zimmerpflanze haben, was definitiv möglich ist.

Die Verwendung in der Medizin
In der Medizin wird Kurkuma auch eingesetzt. Hier glaubt man daran, dass es bei Krebs, unter anderem des Dickdarms, der Prostata und bei Brustkrebs, helfen könnte. Auch sagt man dem Curcumin eine entzündungshemmende Wirkung nach. Die Produktion von Gallenflüssigkeit soll durch das Curcumin auch angeregt werden und somit den Gallenfluss erhöhen. So würde dadurch die Fettverdauung verbessert. Auch noch andere positive und heilende Eigenschaften werden dem Kurkuma nachgesagt und man sollte sich aber für medizinische Einsätze vielleicht besser zusätzlich mit einem Arzt absprechen.

Die Verwendung in der Küche
Kurkuma schenkt Speisen eine schöne intensive gelbe Farbe. Darüber hinaus sorgt es wegen seines leicht erdig-bitteren und würzigen besonderen Aromas für einen interessanten und guten Geschmack. Das Gewürz kommt häufig in der indischen Küche vor. Zum Beispiel in Gemüsebeilagen, Pfannkuchen oder im Curry. Aber auch in Getränken, zum Beispiel in Smoothies oder im ayurvedischen Heilgetränk "Goldene Milch" wird Kurkuma eingesetzt. Und sogar der italienische Pastateig oder einige marokkanische Gerichte werden damit veredelt. Wenn Kurkuma erhitzt wird, entfaltet sich das Aroma am Besten. Für die Ayurveda Küche spielt Kurkuma eine wesentliche Rolle. Und auch in der chinesischen Medizin verwendet man das Gewürz als Heilmittel. Kurkuma wird als Schönheitselixier sowie als antioxidatives und Energie-spendendes Gewürz bezeichnet.

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