Worauf kommt es bei einer guten Thaimassage an?

Heilmethoden aus dem Fernen Osten gewinnen spürbar an Beliebtheit. Es ist vor allem die Ganzheitlichkeit, die viele Menschen bei der westlichen evidenzbasierten Schulmedizin vermissen, die eine Lücke füllt und die dankbar aufgegriffen wird. Die Thaimassage passt als Ganzkörpermassage hervorragend ins Bild, denn sie basiert auf beiden großen Heilschulen in den Weiten Asiens, und zwar auf die Heilkräfte der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der indischen Heilkunst Ayurveda.

Das Konzept soll gegen Krankheiten verschiedener Art wirken und darüber hinaus der Beibehaltung der Gesundheit dienen. Freunde der Thaimassage schätzen den stimulierenden Effekt, der sich ähnlich wie nach einem Saunabesuch in einem allgemeinen Wohlergehen und spürbaren Verjüngungseffekt äußert.

Was genau ist eine Thaimassage?

Als Erfinder der Thaimassage gilt der indische Arzt Buddhas, Shivago Komarpaj, den der Religionsgründer sehr geschätzt haben soll. Buddhistische Mönche trugen das Heilkonzept weiter, bis es den Weg nach Südostasien und Thailand fand. Der Begriff selbst heißt ins Deutsche übersetzt „uralte heilsame Berührung“.

Doch die Tradition der Thaimassage geht noch tiefer als in den Entwicklungen, die rund 500 v. Chr. angestoßen wurden. Sie basiert auf dem ayurvedischen Konzept der 72.000 Energielinien, von denen 10 wesentliche Energielinien betreten werden sollen, um Energieblockaden zu lösen. Julius Cäsar ließ seine Kopfschmerzen durch die Thaimassage kurieren und Hippokrates nahm sie in seinen Heilkanon auf.

Die Thaimassage basiert auf den Bedürfnissen des Patienten, sodass ein gründliches Vorgespräch zur Massage gehört. Die Massage selbst ist ein intensives Erlebnis, bei dem die Walkerin zuweilen Füße, Knie und Ellenbogen zur Hilfe nimmt, um Verspannungen zu lösen und Energielinien freizumachen.

Das Dehnen ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapie, wofür auch Yoga-Konzepte genutzt werden. Außerdem soll die damit verbundene Förderung der Durchblutung den Kreislauf anregen, das Gewebe stimulieren und den Körper mobilisieren. Zum Einsatz können zusätzlich Akupunktur, Fußdruckmassagen, heiße Steine und Fußreflexmassagen kommen.

Wie erkennt man ein gutes Studio für Thaimassage?

Professionelle Studios wie EYELADASPA, welche die Thaimassage in Leipzig anbieten, gibt es reichlich. Auch dies spricht für die Akzeptanz dieser Heilmethode bei Kunden aus Deutschland. Die Thai Spa Vereinigung Deutschland e. V. nennt folgende Hinweise als entscheidende Kriterien für die Wahl des Studios:

  • Sauberkeit der Praxis und Hygienekonzept
  • Zertifikate und Haftpflichtversicherung
  • Preisniveau bei rund einem Euro pro Minute
  • keine erotischen Dienstleistungen
  • Mitgliedschaft in Berufsverbänden

Was zeichnet eine gute traditionelle Thaimassage aus?

Der erste Eindruck zählt auch für Studios für Thaimassagen. Kriterien hierfür sind Hygiene und Sauberkeit sowie das Ambiente. In der Regel haben Kunden ein gutes Gespür für Kitsch und können diesen von einer stilvollen Einrichtung unterscheiden, welche die schönsten und wirkungsvollsten Elemente der Tradition aufgreift und in die Dekoration einfließen lässt.

Bei der Einschätzung über die Leistung bei der Massage helfen zunächst die Kriterien der Thai Spa Vereinigung Deutschland e. V. weiter. Da die Thaimassage eine komplexe Einheit ist und großes Know-how und Einfühlungsvermögen verlangt, ist auf die Erfahrungen und Kompetenzen der Masseurinnen zu achten.

Eine Voraussetzung ist außerdem, dass die Walkerin sich ausreichend Zeit für ein Vorstellungsgespräch nimmt, um eine fallgerechte Massage zu gewährleisten. Jeder Mensch ist anders und hat demnach andere Bedürfnisse, um ihm Heilung und Erleichterung zu verschaffen.

Hochwertige Massageöle

Die Hochwertigkeit der Massageöle gewährleistet bessere Heilung und ein intensives Massageerlebnis. Minderwertige Öle können hingegen zu Hautirritationen und Juckreiz führen. Gute Massagestudios bieten für die Thai-Therapie bis zu 20 Massageöle an, die an die Bedürfnisse und Vorlieben des Patienten angepasst werden.

Einfühlungsvermögen ist wichtig

Da die Thaimassage durchaus eine Massage mit dem Anspruch ist, dem Übel an die Wurzel zu gehen, kann sie im Extremfall mit Schmerzen verbunden sein. Dies gilt auch deshalb, weil Kunden der Massage keinen inneren Widerstand leisten sollten, um den Heilungserfolg nicht zu gefährden. Gute Masseurinnen erkennen den individuellen Schmerzlevel der Kunden intuitiv und aufgrund der Erkenntnisse aus dem Vorgespräch. Wenn es trotzdem weh tut, hilft die direkte Kommunikation.

Anwendungsgebiete der Thaimassage

Die Thaimassage hilft akut und präventiv. Der Ansatz ist ganzheitlich und die Massage gilt gegen bestimmte Leiden als besonders effektiv:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Muskelverspannungen und -krämpfe
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Stress
  • Herz-Kreislaufprobleme
  • chronische Schmerzen
  • Haltungsschäden
  • Rückenbeschwerden
  • hoher Blutdruck
  • Depression und Burn-out
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