Ursachen für Rückenschmerzen

Es ist kein Geheimnis, dass Rückenschmerzen zum Alltag vieler Bürger dazugehören. Wir haben uns ausführlich mit dem Thema beschäftigt und hier die besten Tipps und Tricks zusammengesammelt, damit Sie von Rückenschmerzen möglichst verschont werden.

Laut Statista leiden täglich über 10 Millionen Deutsche an Rückenschmerzen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Die häufigsten Gründe sind Bewegungsmangel, Übergewicht, schwere körperliche Arbeit, falsche Ernährung, Verspannung der Muskulatur und auch die falsche Härte bei der Wahl der Matratze. Vor allem die letzten genannten Punkte sind ausschlaggebend. Eine erhöhte Muskelverspannung führt zu einer Behinderung der Beweglichkeit, die wiederum den Bewegungsmangel erklärt. Um der Verspannung entgegenzuwirken, ist die richtige Wahl der Matratze wichtig. Matratzen müssen gewisse Anforderungen erfüllen und sollten zum Körperbau passen. Die Wirbelsäule besitzt eine natürliche Krümmung. Wenn diese Krümmung durch die Matratze jedoch zu sehr verändert wird, dann sind die Bandscheiben nicht optimal gelegen und können Schmerzen verursachen.

Was sind langfristige Schäden von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen werden in der Regel stillschweigend hingenommen, mit der Hoffnung, dass die Schmerzen irgendwann von selbst abklingen. Doch dem ist leider nicht so. Man muss aktiv gegen Rückenschmerzen vorgehen, denn langfristig können diese zu chronischen Beschwerden ausarten. Mit ein wenig Bewegung, der richtigen Ernährung und einem guten Bett kann man langfristige Schäden vermeiden. Eine gute Abhilfe können Topper gegen Rückenschmerzen bieten. Bei Rückenschmerzen sollte man besonders darauf achten, dass man sich eine hochwertige Variante zulegt.

Warum genau Betten so wichtig sind liegt auf der Hand: Wir alle haben nur 24 Stunden Zeit pro Tag. Ein Drittel dieser Zeit verbringen wir im Bett. Das heißt, genauso lange, wie wir Zeit am Arbeitsplatz verbringen. Der Unterschied hierzu ist: im Schlaf bemerken wir diese Zeitspanne nicht, auf der Arbeit hingegen schon. Ergonomische Stühle und höhenverstellbare Tische sind Maßnahmen, um auf dem Arbeitsplatz etwas Abwechslung zu schaffen und Komfort für den Rücken zu gewährleisten. Beim Bett hingegen sieht das anders aus. Wir müssen uns allerdings bewusstwerden, wie wichtig ein hochwertiges Bett und eine entsprechende Matratze sind, da diese langfristige Rückenbeschwerden aktiv eindämmen. Bereits ein richtiger Topper kann die Liegeposition perfekt unterstützen und dem Rücken die Lasten des Alltags nehmen. Denn wenn nichts unternommen wird, können die langfristigen Beschwerden verheerend sein. Atemprobleme, chronische Schmerzen und verschleiß bei Gelenken, Knochenabbau und sogar psychische Probleme können den Tag zur Hölle machen. Dann helfen nur noch Spritzen und – noch schlimmer – eine Operation. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen. Mit kleinen und passenden Maßnahmen, wie der Ernährung, ausreichend Bewegung und Erholung im Schlaf tut man dem Rücken was Gutes. Der menschliche Körper ist stark widerstandsfähig und kann mit den oben genannten Maßnahmen bereits die Rückenbeschwerden innerhalb von drei Wochen komplett mindern.

Aufbau der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist ein bewegliches Achsenskelett. Sie stützt den Körper im Rückenbereich. Die Wirbelsäule umschließt und schützt das Rückenmark, dient als Ansatzort mehrerer Muskeln und trägt den Kopf. Sie besitzt 33-34 Wirbeln, die teilweise miteinander verwachsen sind. Aufgeteilt ist die Wirbelsäule in 12 Brustwirbel, 7 Halswirbel und 5 Lendenwirbel sowie 4-5 Steißbeinwirbel. Die Wirbelgelenke verbinden die Wirbel untereinander zusammen mit den Rippen. Für die Beweglichkeit der Wirbel gegeneinander werden diese von den Bandscheiben unterstützt, die mitsamt mit vielen Bändern auch eine Stabilisierung der Wirbelsäule bewirken. Von vorn betrachtet ist die gesunde Wirbelsäule beinahe gerade. Seitwärts gesehen weist die Wirbelsäule vier charakteristische Krümmungen auf. Solche Krümmungen haben die Wirkung, dass Belastungen gleichmäßig verteilt und Stößen abgefedert werden. Wenn jedoch Schmerzen auftreten, dann weil die Muskulatur, die Last nicht mehr tragen kann. Unter anderem sorgt eine gute Matratze dafür, dass die Last der Wirbelsäule leicht abgefedert wird.

Lebenswandel der Menschen

Vom Sammler und Jäger, zum sitzenden Angestellten. Der Mensch hat im Laufe der Jahrtausende eine große Veränderung durchlebt: vom aktiven, hin zum passiven. Das Problem: wenn wir viel zu häufig sitzen oder rumliegen, baut der Körper Muskeln ab, die er nicht benötigt. Der Körper versucht so energieeffizient wie möglich zu arbeiten. Die Muskulatur selbst erfordert jedoch jede Menge Energie, daher kommt es dem Körper auch gelegen, wenn er diese „nicht benötigte“ Muskulatur abbauen kann. Wenn die Muskulatur fehlt, dann klagen wir über Rückenschmerzen.

Was tun, wenn die Schmerzen nicht aufhören?

Der Gang zum Arzt ist in manchen Fällen unvermeidbar. Zwar reichen bereits kleine Veränderungen im Alltag aus, um die Schmerzen weitestgehend zu lindern, wenn jedoch auch Salben und Schmerzpflaster nicht helfen, dann sollte man einen Arzt aufsuchen. Denn manchmal können die Rückenschmerzen auch ein Vorbote von Rheuma sein. Rheuma wirkt ähnlich schmerzhaft, wie eine Rückenbeschwerde. Wenn sich jedoch, trotz aller getroffenen Maßnahmen, nichts an den Beschwerden ändert, dann kann es an Rheuma liegen. Rheuma kann auch jüngere Menschen treffen. Es ist keine Frage des Alters. Daher kann ein Arztbesuch ratsam sein.

Tipps gegen Rückenschmerzen

Wenn man bereits weiß, dass man kein Rheuma hat, aber einem dennoch die Schmerzen plagen, dann können Folgende Tipps und Übungen helfen:

  1. Wärme: Eine heiße Dusche oder eine Wärmeflasche am Rücken helfen dabei, dass die Muskeln besser durchblutet werden.

  2. Bewegung: Bereits ein kleiner Spaziergang hilft dabei die Muskulatur zu lockern und die Wirbelsäule in Bewegung zu halten.

  3. Bett: Das richtige Bett, mit der entsprechenden Matratze und dem Topper können wahre Wunder bewirken. Sie entlasten die Wirbelsäule, federn Schmerzen ab und helfen bei der Blutzirkulation im Körper.

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