Tipps beim Verdacht auf Prostataerkrankungen

Die Prostata zählt bei Männern zu den Organen, die am häufigsten von einer Krankheit betroffen werden. Dabei handelt es sich meist um Erkrankungen, die insbesondere die Lebensqualität verringern und bisweilen lebensgefährlich sein können. Abhängig von der Schwere der Erkrankungen gibt es jedoch eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die Symptome in den Griff zu bekommen und die Lebensqualität wieder zu steigern.

Die häufigsten Erkrankungen

In den meisten Fällen ist die Prostata von einer Entzündung betroffen. Als Ursache gelten hierbei Bakterien oder ähnliche Substanzen, welche über das Gewebe in die Prostata eindringen. Schmerzen beim Wasserlassen sowie ein gesteigerte Harndrang sind die Folge. Auch können ähnliche Beschwerden infolge einer Prostatavergrößerung auftreten. Ab dem 40. Lebensjahr steigt bei Männern das Risiko, dass die Prostata wächst und somit den Harndrang verstärkt. Zwar sind die Ursachen für den Wachstum nicht zweifelsfrei geklärt, dass scheinen Übergewicht und ein überdurchschnittlich hoher Fleischkonsum einen Einfluss zu haben.
Längst nicht alle Erkrankungen der Prostata sind so harmlos wie eine gutartige Prostatavergrößerung. In einigen Fällen kann auch eine schwerwiegende Erkrankung wie Krebs dahinter stecken. Aus diesem Grund sollte nicht gezögert werden, um einen Arzt aufzusuchen.

Was tun bei Prostatakrebs?

Sollten die Untersuchungen einen positiven Befund ergeben, so gibt es vielfältige Möglichkeiten der Behandlung. Bislang waren Prostatektomien die am häufigsten genutzte Option. Allerdings geht ein etwaiger Eingriff mit vielen Risiken einher. So besteht beispielsweise die Gefahr, dass Männer nach dem Eingriff impotent werden. Eine radikale Prostatektomie mit dem da Vinci Roboter minimiert solche Risiken. Die neuartige Behandlungsmethode setzt dabei auf wenige kleine Schnitte anstelle eines großen Schnittes. Aus diesem Grund ist es möglich, dass sich die Potenz der Patienten schnell erholt. Zudem sind auch die Schmerzen deutlich geringer als bei bisherigen Operationsmethoden.

Beschwerden lindern

Sofern es sich um eine einfache Prostatavergrößerung handelt, können Betroffene einige Maßnahmen ergreifen, um die Beschwerden zu lindern. Dabei handelt es sich in erster Linie um Aspekte, die den Lebensstil betreffen. Folgende Optionen sollten dann ausprobiert werden:

  • Die tägliche Flüssigkeitszufuhr sollte über den Tag verteilt werden, während keine größeren Mengen vor der Nachtruhe getrunken werden.
  • Es gilt den Alkohol- und Kaffeekonsum zu senken.
  • Kurz vor dem Schlafengehen sollte zur Toilette gegangen werden.


Die meisten dieser Tipps zielen darauf ab, den Harndrang zu senken. Somit wird unter anderem erreicht, dass ein nächtliches Aufstehen für den Gang zur Toilette unter Umständen nicht mehr nötig ist und ein durchgehender und gesunder Schlaf ermöglicht wird.

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