Immer mehr Menschen in Leipzig leiden unter perioraler Dermatitis

Sächsische Wissenschaftler schlagen Alarm: Die periorale Dermatitis ist im gesamten Bundesland auf dem Vormarsch. In Leipzig gibt es in den letzten Jahren jede Menge Neuerkrankungen mit dieser unangenehmen Hautveränderung. Vor allem Mädchen und Frauen sind von perioraler Dermatitis betroffen, ein weitaus kleinerer Teil der Erkrankten sind Kinder und Männer. Derzeit wird untersucht, warum die auch als Mundrose bezeichnete Krankheit vornehmlich junge Frauen befällt. Erkennen lässt sich eine periorale Dermatitis an Knötchen unter der Haut im Bereich des Mundes, sowie geröteter Gesichtshaut mit Bläschen-, beziehungsweise Pustel-Bildung. Auf den Organismus und den Kreislauf sind keine ernsten Folgen zu erwarten, jedoch leiden Betroffene sehr unter dem unschönen Äußeren und schämen sich, wenn eine periorale Dermatitis ausbricht.

Ursachen und Symptome bei perioraler Dermatitis
Als Auslöser dieser Hauterkrankung kann in keinem Fall Unsauberkeit gezählt werden. Häufig fühlen sich Betroffene aber schlecht und versuchen, die Ursachen einer perioralen Dermatitis mit einer vermehrten Gesichtsreinigung zu bekämpfen. Dies ist kontraproduktiv und kann die Symptome im Gegenteil noch verstärken. Außerdem wird die empfindliche Gesichtshaut rund um Mund und Augen bei zu starker Reinigung und der Verwendung einer Vielzahl an unterschiedlichen Pflegeprodukten leicht austrocknen und schuppig werden. Die periorale Dermatitis kann in manchen Fällen auch im Bereich der Augenlider und auf der äußerst dünnen Haut rund um die Augen auftreten. Alle Ursachen für die weitverbreitete Hautkrankheit Periorale Dermatitis finden Sie in diesem Fachartikel.

Wie verläuft die periorale Dermatitis?
Die Erkrankung ist zwar nicht gefährlich, kann sich aber extrem in die Länge ziehen. Unbehandelt klingen die Symptome kaum von alleine ab, nach einer kurzen Besserung wird häufig von Betroffenen geschildert, dass die Hautbläschen und Knoten rasch wieder auftreten. Eine Hauterkrankung im Gesicht ist immer störend, wer an perioraler Dermatitis erkrankt ist, leidet häufig krankheitsbedingt unter einem geringen Selbstwertgefühl. Manche junge Frauen gehen nicht mehr so gerne unter Leute und verstecken sich regelrecht zu Hause, weil sie sich für den Ausschlag im Gesicht schämen.

Besser ist es, zügig einen Hautarzt aufzusuchen. Dieser kann die Diagnose periorale Dermatitis schnell stellen, da das Krankheitsbild typisch ist und die Hautkrankheit sehr häufig vorkommt. Im Anamnese-Gespräch wird Sie der Hautarzt fragen, ob Sie unter einer Störung der Zuckerwerte im Blut leiden. Außerdem ist die Art der Ernährung für den Arzt interessant und wie häufig Sie Pflegeprodukte im Gesicht anwenden. Entsteht die periorale Dermatitis durch eine zu intensive Gesichtsreinigung, können feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte vom Hautarzt helfen. Diese wirken in der Regel auch antibakteriell und bekämpfen den Ausschlag im Gesicht.

Therapieerfolge bei perioraler Dermatitis und Narbenbildung
Seien Sie beruhigt: Wenn Sie die Krankheit einmal vollständig überstanden haben, werden keine unschönen Narben im Gesicht zurückbleiben. Wichtig ist dabei natürlich, dass Sie die Knötchen unter der Haut nicht ausdrücken und dadurch die sensible Gesichtshaut nachhaltig verletzen. Auch die Pusteln und Bläschen lassen Sie lieber in Ruhe! Entstehen durch Kratzen, Drücken und Quetschen Wunden in der Haut, sind diese zum einen viel deutlicher sichtbar als der Ausschlag bei perioraler Dermatitis, andererseits kann es passieren, dass diese Wunden nicht vollständig verheilen und Sie hässliche Narben oder Einbuchtungen in der Gesichtshaut zurückbehalten.

Die Therapieerfolge bei perioraler Dermatitis stellen sich unterschiedlich schnell ein und reichen von einer Linderung der Symptome bis hin zu spontaner Sofortheilung. Jeder Mensch reagiert anders auf die Medikamente, in vielen Fällen dauert die vollständige Genesung aber bis zu einem halben Jahr und länger. Auch während der Therapie ist es trotz der Einnahme geeigneter Arzneimittel immer wieder möglich, dass sich nach ersten Therapieerfolgen die Symptome der perioralen Dermatitis zwischenzeitig wieder verstärken. Dies ist völlig normal, setzen Sie die Behandlung einfach wie vom Arzt verordnet fort. Brechen Sie die Therapie ab, weil Sie mit den Therapieerfolgen nicht zufrieden sind, kann die Haut von alleine nicht genesen.

Stellt sich auch nach bis zu drei Monaten der Dermatitis-Therapie kein Erfolg ein, können Sie mit Ihrem behandelnden Hautarzt alternative Behandlungswege besprechen. Vielleicht wirkt ein anderes Präparat besser bei Ihnen, vielleicht vertragen Sie die Salbe eines alternativen Herstellers besser oder vielleicht müssen Sie noch konsequenter auf eine diätische Ernährung achten. Beobachten Sie, ob sich die Symptome der perioralen Dermatitis bei Ihnen nach der Einnahme von zu viel Fruchtsäure, zum Beispiel aus Äpfeln oder Ananas, verstärken. Es kann in jedem Fall hilfreich sein für die erkrankte Haut, möglichst wenige und neutrale Reinigungsprodukte im Gesicht anzuwenden.

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