Fehler beim Einschlafen vermeiden

Durchschnittlich liegt der Mensch ein Drittel seiner Lebenszeit im Bett. Weil nachts die Regenerationsphase stattfindet in der die Eindrücke und Erlebnisse des Tages verwertet werden, kann ein gesunder Schlaf nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auch sorgt ein gesunder Schlaf für eine gesunde Physis, denn zahlreiche gesundheitliche Beschwerden hängen mit einem falschen Schlafverhalten zusammen.

In diesem Ratgeber werden zahlreiche typische Fehler beim Schlafen besprochen, um dem Leser zu einem gesunden Schlaf zu verhelfen. Für Allergiker gibt es zudem eine gute Nachricht: Da Bettwaren heute oft auch für Allergiker geeignet sind, kann die zukünftige Bettwäsche gezielt nach Kriterien nicht allergener Stoffen ausgesucht werden, die heutzutage in reichlicher Anzahl geboten werden und was weitere Schlafprobleme vermeidet.

Mit Entspannung zu einem gesunden Schlaf
Die Gewährleistung einer erquickenden Nachtruhe beginnt bereits am Abend. So raten auch Experten dazu, den Abend eher als Übergangsphase zum Schlaf anzusehen als noch einmal richtig aufzudrehen, denn je entspannter wir uns fühlen, desto leichter gelingt auch das Einschlafen. Aus diesen Gründen sollten koffeinhaltige Getränke am Abend Tabu sein. Mit schlaffördernden Tees oder Milch, die Tryptophan enthält, was vom Körper in das entspannende Glückshormon Serotonin umgewandelt wird, machen Menschen hingegen vieles richtig. Gegessen werden sollte vor dem Schlafengehen, wenn überhaupt, nur noch leichte Kost.

Ein gesundes Binnenklima fördert den Schlaf
Wichtig beim Schlaf ist auch ein geeignetes Binnenklima. Experten empfehlen hierbei Temperaturen von 16 bis 18 Grad. Der Grund: Wenn nachts geschwitzt wird, verbraucht der Körper viel Energie und viel Flüssigkeit. An Erholung ist dann nicht zu denken. Natürlich setzt auch ein Frieren den Körper beim Schlafen unnötig unter Stress, doch mit der richtigen Decke kann sogar in kälteren Nächten bei geschlossenem Fenster geschlafen werden.

Experten raten in dieser Hinsicht zu einer Belüftung mindestens vor dem Schlafengehen, um die Luft zu reinigen und mit genügend Feuchtigkeit zu versehen. Das Maß an Luftfeuchtigkeit sollte im Schlafzimmer zwischen 40 und 60 % betragen. Dabei können zu viele Pflanzen im Schlafzimmer problematisch sein, weil sie dem Schläfer zu viel Sauerstoff zu entziehen drohen.

Das Schlafzimmer als Ruheoase
Der Tag ist den Aktivitäten vorbehalten und die Nacht dem Schlaf. So einfach diese Grundregel auch ist, wird sie ständig unterlaufen. Manche Menschen lieben es, im Bett noch zu lesen oder gar den Fernseher noch laufen zu lassen. Diese Aktivitäten sollten aber lieber im Wohnzimmer stattfinden, weil sie dem Körper signalisieren, dass man selbst noch wach und aktiv sei. Wer sich ins Bett legt, sollte bereits den Wunsch haben, jetzt endlich schlafen zu wollen. Hat er diesen Wunsch noch nicht, ist es noch nicht die Zeit zum Schlafengehen.

Der Wert guter Bettwäsche
Einen enormen Stellenwert für den Schlafkomfort besitzt die Bettwäsche. Grundsätzlich sollte jeder sich in seiner Bettwäsche wohl fühlen und angenehm liegen. Ist die Matratze zu hart, belastet dies die Knochen, ist sie zu weich, fehlt dem Körper die nötige Stütze und er kommt nicht zur Ruhe. Weitere Faktoren die für die Bettwäsche wichtig sind, ist die Atmungsaktivität, Elastizität sowie die Luftdurchlässigkeit für einen gesunden Temperaturausgleich. Das Kissen sollte zudem stabil genug sein, um ein Einsacken zu verhindern. Auch sollte es nicht zu hoch liegen, weil die Schlafhaltung in diesem Fall keine natürliche mehr ist.

Die richtige Schlafposition
Auch bei der Schlafposition gibt es gewisse Dinge, die sich zu beachten lohnen, da sie die Schlafqualität beeinflusst und langfristig zu Problemen mit dem Rücken und der Muskulatur führen können. Die Bauchlage wird von Experten zum Beispiel für den Schlaf als problematisch angesehen, weil diese die Wirbelsäule belastet. Im schlimmsten Fall, nämlich mit zusätzlich einem zu hohen Kissen sowie einer zu weichen Matratze kann diese Schlafposition sogar langfristig ein Hohlkreuz verursachen.

Die Seitenlage ist hingegen wie auch die Rückenlage zu empfehlen, wobei bei der Seitenlage vermieden werden sollte sich auf einem Arm zu legen, da dies die Blutzirkulation behindern würde. Auch sollte der Kopf beim Schlafen nicht unnötig verdreht sein, denn dies geht zu Lasten der empfindlichen Halswirbel. Die Embryonalposition kann schließlich den Brustkorb einengen und die Zwerchfellatmung erschweren.

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