Unterhaltung vom Fließband | Wie viel Individualität braucht der Mensch?

Erinnert man sich an die vielen verschiedenen Formen der Unterhaltung von Früher zurück, erscheinen diese dem ein oder anderen Erdbewohner langweilig und altmodisch. Wie eh und je ist das Familieneinkommen ausschlaggebend dafür, welche Art des Zeitvertreibs realisiert werden kann. So vertrieben sich die Wohlhabenden der 20er Jahre ihre Zeit mit Pferderennen, Theaterbesuchen oder dem Sammeln von Kunstobjekten. Sie nahmen an Kreuzfahrten teil, reisten um die ganze Welt, gingen auf Partys und Bälle mit Leuten des gleichen sozialen Umfelds. Der andere Teil der Gesellschaft spielte Karten und Brettspiele, verabredete sich zum Picknick im Wald oder zum Schwimmen im See. Als spannende Alternative entstanden Freizeitparks, die neben einigen wenigen Fahrgeschäften mit Tieren, Erholung, bunter Flora zum Wandern einluden und zunächst als Spritztour hauptsächlich für Familien gedacht waren. Der Erlebnispark Tripsdrill ist Deutschlands erstes Ausflugsziel dieser Art und öffnete im Jahr 1929 seine Türen. Es folgten laute Holzachterbahnen, Autoscooter, Riesenräder und Zuckerwatte für zwischendurch. Ebenso kamen Eisenbahnwaggons hinzu, die in gruselige, dunkle Höhlen fuhren und so manch einem die Fahrt des Lebens bescherten.

Mit dem Aufkommen des elektronischen Zeitalters wurde der Bevölkerung beigebracht, ein Gespür für Hightech-Vergnügungen zu entwickeln. Dies hatte zur Folge, dass die alten Parks ihre Gunst verloren. Das Leben fand schließlich in Spielhallen mit ausgefallenen elektronischen Flipperautomaten namens Pac Man, Pong und dergleichen statt. Mit dem Boom der Elektronikbranche brachte jedes Jahr bedeutende Fortschritte. Mitte der 90er-Jahre entstand das erste Online-Casino, bei dem man Spielautomaten genießen und gleichzeitig komplett abgesicherte, finanzielle Transaktionen im Internet durchführen konnte. Inzwischen schießen Internet-Casinos wie Pilze aus dem Boden, und es ist zu empfehlen, diese haargenau zu studieren, bevor eingezahlt wird. Zu groß ist die Gefahr, auf ein schwarzes Schaf zu stoßen und im schlimmsten Fall die Gewinne nicht ausgezahlt zu bekommen. Das Karamba Online-Casino verfügt über eine Lizenz der Malta Gaming Authority (MGA). Diese unabhängige Aufsichtsbehörde kontrolliert die Rechtslage des Casinos in regelmäßigen Abständen und sorgt im Grunde dafür, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Mit anderen Worten: Diesem Casino kann man vollstes Vertrauen schenken. Darüber hinaus erhalten begeisterte Spieler mit dem Karamba Bonus Code Zugang zu tollen Bonusaktionen und Freispielen.

Die Plattform stellt außerdem sämtliche Spiele via Instant-Play bereit. Das bedeutet, dass kein Download erfolgen muss, um auf Spiele zugreifen zu können. Spielautomaten stehen direkt im Browser zur Verfügung. Als besonders praktisch erweist sich die HTML5-Technologie für Spieler, die bevorzugt von unterwegs aus spielen, während sie beispielsweise auf den Bus warten oder sich anderswo die Zeit vertreiben. Da das Angebot an mobiler Unterhaltung von Jahr zu Jahr steigt, verzeichnet das Segment der Online Games einen stetig wachsenden Umsatz. Allein in Deutschland sind Einnahmen in Höhe von 11.252 Millionen Euro für das Jahr 2019 erfasst worden, Tendenz steigend. Etwa 9,5 % der Smartphone-Besitzer genießen Spiele im Internet. Den weltweit größten Teil des Umsatzes macht natürlich das High-Tech-Land USA aus. Der Online-Sektor registrierte 2019 ganze 3.141 Millionen Euro. Alle Geldbeträge beziehen sich auf die Konsumausgaben für digitale Waren oder Abonnements im Online-Spiele-Sektor. Die Verbreitung von Smartphones hat außerdem Auswirkungen auf das weltweite Video-Streaming (SVoD). Per Monats- oder Jahres-Abo bei Netflix und Co. kann man sich unabhängig vom Standort massenweise Serien oder alte Klassiker, wie Pulp Fiction oder Star Wars, anschauen. Auch die Zuschauerzahlen der Bundesliga schreiben in der Saison 2017/ 2018 ein erneutes Hoch mit einem Publikum aus knapp 13,5 Millionen Menschen. Das ist etwa eine Million mehr als in der Saison davor. Die Möglichkeit, ein Fußball-Spiel der Bundesliga aus dem Ausland oder von einem Mobilgerät aus zu schauen, ist besonders für die junge Generation von Bedeutung, die sich oft auf Achse befindet. Die Zeiten der Dialogführung zweier Personen sind vorbei, denn die Gesellschaft von Heute bewegt sich längst online. Informationsaustausch findet immer häufiger per WhatsApp oder einem anderen Messenger auf digitalem Wege statt.

Wo findet man denn noch Kommunikation und Entertainment, ohne das Involvieren eines Bildschirms? In Musicals oder bei Kabarett-Acts, das denken die meisten zumindest. Während sich diese Art der Unterhaltung an die der 20er Jahre anlehnt, gewinnen die Kassenschlager Pretty Woman, Der König der Löwen und Starlight Express auch im derzeitigen Jahrzehnt an Beliebtheit. Die Vorstellungen kann man jedoch keineswegs mit denen von Früher vergleichen. Investoren und reiche Konzerne haben seit Langem ein Auge auf den Sektor geworfen und möchten damit ordentlich Kasse machen. Es wird durch Outsourcing eingespart, externe Dienstleister übernehmen die Arbeit hinter der Bühne. Auch die Livemusik muss einbüßen, denn das Einsetzen hoch qualifizierter Musiker im Orchester findet immer seltener statt. Technische Entwicklungen haben zur Folge, dass Lichtshows und Musikeinlagen nicht mehr live, sondern automatisiert ablaufen. Es ist fast schon, als würde man eine CD abspielen. Ein ehemaliger Kulturbetrieb, bei dem einst jede Show mit Individualität glänzte, befindet sich auf dem Weg zum Massenprodukt mit hoher Renditeerwartung zu werden.

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