Was tun, wenn die Rente nicht reicht?

Immer häufiger stellen sich Bürger die Frage:, was nun, wenn die spätere Rente nicht ausreicht, um ein einigermaßen adäquates Leben im Alter führen zu können? Der wohlverdiente Ruhestand und der lange ersehnte Renteneintritt können nämlich sehr schnell zum Spießrutenlauf werden, um jeden Tag irgendwie mit der Minirente auskommen zu können. Nach jahrelanger Schufterei, stressigen Arbeitsalltag und anstrengenden Jahrzehnten als treuer Arbeitnehmer tagein, tagaus für seine Rente eingezahlt und geschuftet zu habe - und dann das. Das monatliche Einkommen ist dermaßen gering, dass man so gerade noch die Miete zahlen kann, die Nebenkostenabrechnungen und vielleicht sogar das Auto unterhalten kann. Dann wird die Luft nach oben aber schon ganz schön dünn. Für wen reicht die Rente und, wer hat es im Alter schwer mit seiner Rente, überhaupt über die Runden kommen zu können?

Spare in der Zeit, dann haste in der Not
Ein sehr altes Sprichwort trifft den Nagel auf den Kopf. Denn dann, wenn man gut verdient, sich etwas auf die hohe Kante legen könnte, oder grundsätzlich viel in die Rentenkasse einzahlen kann.Genau dann sollte man dies auch dringlich tun und das Ersparte nicht gleich für Nonsens und Luxus vielleicht zu verprassen. Denn in der Not benötigt man bekanntlich jeden ersparten Cent und dreht diesen zigmal um. Meisten reicht das Einkommen vorne und hinten nicht und, wer wenig eingezahlt hat in seiner Berufstätigkeit und Erwerbstätigkeit, kann auch auf eine relativ lukrative Rente im Alter hoffen. Vorausgesetzt, dass er auch die gesetzlich vorgeschrieben Zeit in die jeweilige Rentenkasse schlussendlich eingezahlt hat. Wer nichts oder nur wenig eingezahlt hat, bekommt am Ende im Alter nur eine geringe Rente. Das bedeutet, dass man an allen Ecken und Kanten Einsparungen treffen muss. Und jeder Kauf und Einkauf wird genauestens auf seine Wichtigkeit und auch seine Notwendigkeit überprüft, bevor er schließlich im Einkaufswagen landet. Sparen ist in Zeiten des Überflusses immer Gold wert und zahlt sich am Ende immer aus. Knausern und Geizen allerdings sollte man nicht. Denn das Leben genießen und ab und an einmal über die Stränge schlagen ist nichts Verwerfliches. Die Grundsicherung sollte aber schon zu Zeiten der Erwerbstätigkeit überprüft und kontrolliert werden. Dass das Thema Rente immer mehr an Wichtigkeit in der Zukunft haben wird, zeichnet sich unter anderem sogar bei den vielen Lotterien ab, die sogenannte Rentenlotterien auf dem Markt anbieten. Sie sprießen wie Pilze aus dem Boden und werden als lukrative Gewinnmodelle angepriesen. Das Glück haben zu können, bei Gewinn auf eine garantierte Rente auf Lebenszeit in einer gewissen Höhe jeden Monat zurückgreifen zu können, ist vielen Menschen fast schon mehr wert, als ein kleiner Sechser im Lotto bei mittlerer Gewinnsumme. Das monatliche Auskommen im Alter ist mit die größte Sorge, die uns im späteren Leben begleiten wird und auf eine Besserung aus wirtschaftlicher und staatlicher Sicht ist in Zukunft nicht mit zu rechnen.

Nebenjobs können Spaß bereiten
Viele Rentner stocken ihre Rente mit kleinen Nebenjobs auf. Gartenarbeit, Hilfsjobs jeglicher Art und mehr sorgen dafür, dass am Ende des Monats noch genügend zum Leben übrig bleibt. Und vielleicht sogar der ein oder andere kleine Urlaub im Jahr drin ist. Dass die Rente in vielen Fällen viel zu gering ist, zeigt sich anhand der Statistiken vieler Hilfsorganisationen, wie beispielsweise die Tafel. Denn immer mehr Rentner müssen sich dort ihre notwendigen Lebensmittel holen, weil das Geld für den täglichen Einkauf im Supermarkt einfach nicht ausreicht.

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