Sind Forex Investments eine gute Idee?

All jene, die sich für den Forex-Handel interessieren, sollten sich bewusst sein, dass es sich beim Trading immer um ein Handwerk handelt, das man erst einmal lernen muss. Der Handel mit den Devisen mag zwar auf den ersten Blick recht einfach erscheinen, jedoch gibt es einige Tücken, sodass es schnell zu hohen Verlusten kommen kann.

Die Alternative
Aus welchem Grund sollte man an den Finanzmärkten oder Börsen handeln? Etwa dann, wenn man keine Lust mehr auf Niedrigzinsen hat. Schlussendlich geht es immer um die wirtschaftliche Zukunft - wie muss man das Geld also anlegen, damit es mit den Jahren mehr und nicht weniger wird? Wer sich intensiv mit dem Forex-Markt befasst, der kann aber auch die finanzielle Unabhängigkeit erreichen und so zum eigenen Vorgesetzten werden. Denn wer bereit ist, dass Zeit wie Ressourcen in die Bildung investiert werden, so kann man durchaus auch zum professionellen Forex-Trader werden. Wichtig ist hier aber auch, dass man den richtigen Broker an seiner Seite hat. Denn nur dann, wenn man sich für einen starken Broker entschieden hat, darf man sich sicher sein, dass es schon eine Grundlage für den erfolgreichen Handel gibt. Empfehlenswert sind daher immer jene Broker, die einerseits Webinare, Tutorials wie auch Lehrmaterialen zur Verfügung stellen, andererseits aber auch ein kostenloses Demokonto anbieten, sodass man jederzeit neue Strategien ausprobieren kann.

Ein Markt, der scheinbar niemals ruht
Warum der Forex-Markt immer mehr Menschen anlockt? Wohl deshalb, weil er 24 Stunden - fünf Tage/Woche - offen hat. Zu beachten ist, dass es jedoch keinen Wochenendhandel gibt. Ein weiterer Aspekt? Man kann auf steigende wie auch auf fallende Kurse setzen. Das heißt, dass sich die Währungspaare immer in beide Richtungen handeln lassen. Zudem sind die Gebühren überschaubar - viele Broker verlangen keine oder nur eine sehr geringe Ordergebühr; in der Regel verzichten die Broker auch auf eine Kontoführungsgebühr. Zu beachten ist jedoch, dass es Broker gibt, die eine Inaktivitätsgebühr in Rechnung stellen, sofern es von Seiten des Traders keine Aktivitäten mehr gibt. Gibt es Handelsgebühren, so dann nur als "mark up". Das heißt, dass es auf den Spread einen Aufschlag vom Anbieter gibt. Je geringer der Spread, desto schneller kommt man, sofern sich der Markt in die richtige Richtung bewegt, in die Gewinnzone.

Schon geringe Veränderungen sorgen für hohe Gewinne (oder Verluste)
Aufgrund der Tatsache, dass die Devisen immer mit Hebel gehandelt werden, sind am Ende nur geringe Veränderungen erforderlich, damit der Trader in die Gewinn- oder Verlustzone rutscht. Der Hebel wird dabei immer vom Broker vorgegeben - dabei wird auch zugleich die Höhe des Handelseinsatzes definiert. Wird eine Position von 100.000 Euro gegen US Dollar gehandelt, wobei der Hebel - in diesem Beispiel - bei 1:50 liegt, so beträgt die Margin 2.000 Euro. Natürlich sind hohe Gewinne verlockend, jedoch darf man niemals außer Acht lassen, dass auch hohe Verluste möglich sind. Genau deshalb sollte man sich mit den verschiedenen Instrumenten befassen, sodass das Risiko reduziert werden kann. Interessant ist hier vor allem Stop Loss. Hier bestimmt der Trader schon im Vorfeld, wann die Position geschlossen werden soll - erreicht das Währungspaar also einen im Vorfeld definierten Wert, so kommt es zur automatischen Schließung. Wer etwa auf ein derartiges Instrument verzichtet und nicht mitbekommt, dass es zu einem Absturz gekommen ist, der muss mitunter extrem hohe Verluste verbuchen.

Verlockend und gefährlich
Der Forex-Handel ist vor allem deshalb so verlockend, weil hohe Gewinnsummen möglich sind und der Markt 24 Stunden am Tag - fünf Tage die Woche - zur Verfügung steht. Jedoch darf man nicht vergessen, dass der Handel mit Devisen auch durchaus gefährlich werden kann. Vor allem dann, wenn man sich gegen die Majors, also die Hauptwährungspaare, entscheidet und vorwiegend mit Exoten handelt. Natürlich kann man mit Exoten zwar richtig hohe Gewinne einfahren, jedoch mitunter auch extrem hohe Verluste verbuchen.

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