Roboadvisor - Worauf ist zu achten?

Aufgrund der niedrigen Zinsen sind immer mehr Anleger dazu bereit, den Weg an die Börse anzutreten. Wer jedoch nicht die Zeit hat, um sich intensiv mit der Materie zu befassen, muss nicht von diesem Plan ablassen. Roboadvisor bieten heute die Möglichkeit, eine automatisierte Anlagestrategie zu finden und sie mit geringem Zeitaufwand durchzuführen. In diesem Artikel klären wir die Frage, worauf bei der Auswahl der passenden Fintechs wirklich zu achten ist.

Kosten und Rendite

Privatanleger haben ein klar begrenztes Vermögen, welches sie für die Anlage zur Verfügung stellen können. Aus dem Grund ist es umso wichtiger, dass mit dem Investment ein möglichst gutes Verhältnis von Preis und Leistung erzielt werden kann. Gute Roboadvisor zeichnen sich zum einen dadurch aus, dass die Kosten des Investments möglichst niedrig gehalten werden können. Dies gilt zum einen für die Gebühr des Dienstleisters, die meist vom Erfolg abhängig gemacht wird. Aber auch die Kosten der ETFs und Fonds, die vorgeschlagen und schließlich gekauft werden, dürfen nicht zu hoch sein.

Entscheidend ist letztlich die Frage, welche Rendite pro Jahr mit der Anlage erwirtschaftet werden kann. Gute Roboadvisor liefern schon zu Beginn einen Hinweis darauf, welcher Wertzuwachs erwirtschaftet werden kann. Stimmt hier die Balance zwischen Kosten und Rendite, so spricht nichts gegen ein Investment.

Auswahl steht den Verbrauchern heute in großem Stil zur Verfügung. Dies liegt vor allem an vielen jungen Fintechs, die in diesen Tagen auf den Markt drängen und eigene Angebote schaffen. Da für ein Fintech Berlin als besonders attraktiver Standort gilt, ist dort die Auswahl an unterschiedlichen Unternehmen besonders groß. Auch in den nächsten Jahren erwartet die Branche ein großes Wachstum. Weitere Infos zu Fintech Berlin sind auch hier auf dieser Seite zu finden.

Die Risikoeinstufungen

Wer sein Investment an der Börse selbst verwaltet, der hat immer die Möglichkeit Einfluss auf das Risiko zu nehmen. Genau diese Option soll auch für die automatische Geldanlage bereitgestellt werden. Zu Beginn der Registrierung ist es aus dem Grund möglich, die persönliche Risikoneigung anzugeben. Dies bietet dem Algorithmus die Möglichkeit, die infrage kommenden Produkte genau daran anzupassen. Im Detail unterscheidet sich jedoch die Funktionsweise der Roboadvisor in diesem Punkt deutlich.

Besonders gute Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass zwischen vielen fein unterschiedenen Klassen gewählt werden kann. Diese Auswahl bietet die Möglichkeit, das Investment möglichst genau an das eigene Risikobewusstsein anzupassen. Risikofreudige Anleger, die für eine hohe Rendite viel in Kauf nehmen, können auf diese Weise offensiver investieren lassen. Doch auch für diejenigen, die keine so hohen Schwankungen in ihrem Depot sehen wollen, finden sich passende Möglichkeit. In diesem Fall diversifiziert ein guter Algorithmus stärker, um dadurch zu starke Ausbrüche zu vermeiden. An die Stelle riskanter Wachstumsaktien mit großem Potenzial rücken in diesem Fall gestandene Unternehmen, die ihr Können in ihrer Branche schon über viele Jahre unter Beweis stellen konnten.

Essentiell ist außerdem, dass der Algorithmus die gewünschte Dauer der Anlage mit in die Rechnung einbezieht. Sollte diese Frage nicht in der ersten Anamnese enthalten sein, so empfiehlt es sich, Abstand vom Angebot zu nehmen. Denn das Geld von Anlegern, die gerne über mehr als ein Jahrzehnt investiert bleiben möchten, muss anders verteilt werden, als die Vermögen der kurzfristig aktiven Anleger.

Konkrete Produktvorschläge

Wer sich für die Dienste eines Roboadvisors entscheidet, der hat in vielen Fällen nicht sonderlich viel Vorwissen zum Thema. Auch aus dem Grund ist es so bedeutend, dass der Algorithmus zu konkreten Vorschlägen in der Lage ist. Hier muss deutlich werden, welche Wertpapiere und Fonds für die eigenen Zwecke wirklich infrage kommen. Auf diese Weise kann auch das persönliche Fachwissen zum Thema im Laufe der Zeit vertieft und erweitert werden.

Die Nennung der konkreten Anlagen ist außerdem ein gutes Zeichen für die Transparenz des Investments. Schließlich möchte jeder Anleger wissen, welche Werte tatsächlich im Depot enthalten sind. Ist während des gesamten Vorgangs kein Einblick möglich, so spricht auch dies gegen ein seriöses und gut geeignetes Angebot.

Richtige Rebalancing

Gerade bei einem längeren Anlagehorizont können sich die Zeichen der Zeit entscheidend verändern. Dann ist es wichtig, dass auch das automatische Investment die notwendige Dynamik für gewisse Anpassungen an den Tag legt. Das Rebalancing wird von einem guten Roboadvisor völlig selbstständig vorgenommen. Nach deutlichen Verschiebungen der Kurse können die Anteile dadurch wieder an den gewünschten Urzustand angepasst werden.

Da dieser Schritt mit Käufen und Verkäufen und dadurch mit gewissen Kosten verbunden ist, führen ihn gute Roboadvisor schnell und effizient aus. Muss ein System hingegen in einer sehr hohen Frequenz die gekauften Anteile anpassen, so spricht dies klar gegen den gewünschten seriösen Partner. Auch die langfristige Rendite können Verbraucher aufs Spiel setzen, wenn sie sich für ein solches Angebot entscheiden. Denn die Kosten, welche durch die stetigen Neujustierungen auftreten, können auf lange Sicht die zu erwartende Rendite überflügeln. Ein Blick in die Erfahrungen anderer Anleger macht deutlich, ob hier Bedarf besteht.

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