Welche Rolle spielt die Grundierung beim Arbeiten mit Epoxidharz?

Mit Epoxidharz zu arbeiten, liegt im Trend. Die Verwendungsmöglichkeiten sind sehr groß und vielseitig, sodass sich die Beliebtheit schon allein dadurch erklärt. Ob in der Industrie, in der Kunst, als Business oder als Hobby, es gibt einfach viele Einsatzmöglichkeiten. Damit aber alles gut gelingt, kommt es auf die richtige Handhabung an. Dazu gehört auch, dass man weiß, welche Rolle das Grundieren beim Arbeiten mit Epoxidharz spielt.

Zunächst soll hier erklärt werden, welche Funktionen eine gute Grundierung hauptsächlich erfüllt. Die erste Funktion besteht darin, dass ein Untergrund nicht so saugfähig wird und die zweite Funktion besteht daraus, dass jede weitere Beschichtung besser anhaften kann. Das sind beides Eigenschaften, die für ein langfristiges, zufriedenstellendes Ergebnis eine wichtige Bedeutung haben.

Unterschiede bei Epoxidharz-Grundierungen

Man findet Epoxidharz Grundierungen, die durch ihre geschlossen-porige Oberfläche einen optimalen Korrosionsschutz bieten und hervorragende Haftungseigenschaften aufweisen. Allgemein wird zwischen verschiedenen Ausführungen von Epoxy Grundierungen unterschieden. Es ist die Rede von 1K sowie 2K EP als auch einer WEP Grundierung. Aufgrund der Einfachheit, werden 1K Epoxy Grundierungen hauptsächlich für die Vorbereitung von Teilelackierungen genutzt. Sie müssen keinen hohen mechanischen Ansprüchen standhalten. 2 K (2 Komponenten) Epoxy kann dagegen auch auf schwierigen Untergründen, wie zum Beispiel Aluminium, Eisen, Stahl, Keramik, Beton, Estrich, Stein oder ausgehärteten Altlackierungen eingesetzt werden. Bestimme Epoxidharze sind universell einsetzbar und können dadurch als Grundierung dienen. Sie sind dann eine ideale Ausgangsbasis für weitere Beschichtungen oder bilden auch gleich eine Endschicht. Dazu findet man auch noch extra entwickelte Grundierungen, für schwer benetzbare Oberflächen (Garagen oder Werkstätten). Viele Infos zum Thema Epoxidharz Grundierung findet man noch beispielsweise auf der Webseite von dipoxy.de.

Wofür eignen sich die Grundierungen?

Es gibt Grundierungen, die man in Schwarz oder Weiß wählen kann und die sich besonders für Wände, Böden, sowie andere Oberflächen eignen, die eine hohe mechanische Belastung aufweisen. Das ist vor allem in der Industrie, in Lagerhallen oder Autohäusern der Fall. Aber auch im privaten Bereich, wo einem hohe Qualität wichtig ist. Eine EP Grundierung dient bei glatten und dichten Untergründen als eine Art Haftbrücke. Sie kann auf saugfähigen Untergründen einem Materialverlust vorbeugen.

Es gibt Epoxy Grundierungen, die vielseitig und universell einsetzbar sind. Dann lassen sie sich auch gut schleifen und können zum Teil mit allen Spachtelmassen überarbeitet werden. Besonders dann, wenn man saugfähige Böden mit Epoxidharz beschichten möchte, bietet sich eine Epoxy Grundierung an. Manche Epoxy Grundierungen eignen sich für den Innen- und den Außenbereich. Sie können auch großen Belastungen sowie Chemikalien standhalten.

Den Untergrund richtig vorbereiten

Wichtig ist es, bevor man eine Grundierung aufträgt, dass der Untergrund gründlich vorbereitet und gereinigt wird. Man sollte kleinere Schäden ausbessern, Fehlstellen spachteln und die ganze Oberfläche von Staub, Fett und anderen Verunreinigungen befreien. Wenn es sich zum Beispiel um einen neuen Boden handeln sollte, ist es wichtig, dass dieser vollständig ausgetrocknet ist. Eine alte Beschichtungen muss nicht unbedingt entfernt, aber meist aufgeraut werden.

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