Lichtplanung im Neubau – diese Dinge sollte man beachten

Wie überall in Deutschland, wird auch in Leipzig fleißig gebaut. Noch immer träumen viele Menschen den Traum vom Eigenheim. Wer bei der Bauplanung möglichst viel selbst mitgestalten möchte, darf sich hinterher vielleicht tatsächlich über sein Traumhaus freuen. Doch der Teufel steckt im Detail, zum Beispiel beim Beleuchtungsplan. In diesem Artikel erfahren Sie, was Häuslebauer über die Beleuchtung von Innenräumen wissen müssen.

Aktuell oft zu wenig Fokus auf Beleuchtung

Die aktuelle Lage sorgt dafür, dass das Bauen immer teurer wird. Durch Lieferengpässe, steigende Zinsen und Materialpreise, die durch die Decke gehen, müssen immer mehr Menschen Abstriche machen. Diese Abstriche sollten jedoch nicht in Hinblick auf die Belichtung gemacht werden. Wer beim Kauf von Lampen Geld sparen möchte, kannRabattcodes nutzen. Auf diese Weise lässt sich viel Geld sparen. Beim Lichtkonzept an sich ist gute Planung aber das A und O.

Deshalb ist die Lichtplanung so wichtig

Licht nimmt einen maßgeblichen Einfluss auf unseren Alltag. Es hebt die Stimmung und steuert unseren Biorhythmus. Das Fehlen guter Beleuchtung kann die Leistungsfähigkeit einschränken und uns träge machen. In Bestandsimmobilien ist es häufig schwierig, das fehlende Lichtkonzept auszugleichen. Es müssen neue Leitungen gelegt werden.

Wer jedoch ein neues Haus baut, hat die Möglichkeit, die Lichtplanung von der Pike auf mitzugestalten. Diese Gelegenheit solltenLeipziger Bauherren unbedingt nutzen.

Darauf sollte man bei der Lichtplanung achten

Die Basis einer guten Belichtung ist der Mix aus dreiBeleuchtungsarten, die wir brauchen. Dieser sollte aus den folgenden Elementen bestehen:

Grundbeleuchtung

Bei der Grundbeleuchtung handelt es sich um eine flächige und flächendeckende Beleuchtung, welche Räume ohne Schatten beleuchtet. Die Grundbeleuchtung befindet sich in der Regel an der Decke und besteht aus Lampen oder Strahlern. Sie dient vor allem der Orientierung. Bei der Planung der Grundbeleuchtung sollten Bauherren auf eine Lichtfarbe von rund 3.000 Kelvin achten.

Zonenbeleuchtung

Wie der Name vermuten lässt, geht es bei der Zonenbeleuchtung darum, einzelne Zonen oder Bereiche besser auszuleuchten. Zonenbeleuchtung findet meist über dem Esstisch, in der Leseecke oder am Schreibtisch Anwendung. Wird die Zonenbeleuchtung bei der Neubauplanung nicht berücksichtigt, müssen in der Folge oft Lampen nachgekauft werden, die sich dann unter Umständen nicht gut einfügen oder weitere Baumaßnahmen erfordern.

Stimmungslicht

Bei Stimmungslichtern handelt es sich in der Regel um indirekte oder zumindest sehr sanfte Beleuchtungsarten. Sie tauchen den Wohnraum in eine ruhige und angenehme Atmosphäre, die zum Entspannen und Träumen anregt. Selbstverständlich ist es jederzeit möglich, LED-Streifen oder Stehlampen nachzurüsten. Durch eine geschickte Planung können Bauherren geeignete Stellen besonders effizient nutzen.

Lichtplanung Raum für Raum

Damit bei der Beleuchtungsplanung nichts schief geht, ist es wichtig, sich jeden Raum einzeln vorzunehmen. Dabei sollte man überlegen, an welchen Stellen zusätzliche Beleuchtung notwendig ist und ob diese eher in den Bereich Zonenbeleuchtung oder Stimmungslicht fallen sollte.

Wohnzimmer

Die Grundbeleuchtung muss im Wohnzimmer nicht so hell sein, wie beispielsweise in Bad oder Küche. Hier empfiehlt es sich, in Lese- oder Arbeitsecken Zonenbeleuchtung einzuplanen und ansonsten mit indirektem Licht zu arbeiten. So lädt das Wohnzimmer zum Entspannen ein.

Küche

Gerade im Arbeitsbereich der Küche ist Zonenbeleuchtung das A und O. Weniger Licht ist im Bereich des Esstisches erforderlich, sodass man dort entweder mit Zonen- oder mit Stimmungsbeleuchtung arbeiten kann.

Badezimmer

Im Bad sollte man auf helle Grundbeleuchtung setzen – vor allem natürlich, wenn es sich nicht um ein Tageslichtbad handelt. Rund um Waschtisch und Spiegel ist eine gute Zonenbeleuchtung wichtig, während es an der Badewanne entspannter zugehen darf.

Schlafzimmer

Im Schlafzimmer muss das Licht nicht besonders hell sein. Neben der Grundbeleuchtung sollte aber neben dem Bett die Möglichkeit einer Zonenbeleuchtung in Form von Nachttischlampen bestehen. Indirektes Licht hinter dem Bett sorgt für Stimmung. Damit man im Schrank schnell das findet, was man benötigt, ist die Zonenbeleuchtung auch im Ankleidebereich sinnvoll.

Im Kinderzimmer sollte man außerdem den Schreibtisch gut beleuchten. Zudem empfiehlt es sich, dort auf eine gute Kombination mehrerer Lichtquellen zu setzen – idealerweise blendfrei und warmweiß. Denn gerade im Kinderzimmer müssen Wohnlichkeit und Entspannung Raum finden – ohne jedoch aktives Spiel oder konzentrierte Schreibtischarbeit zu erschweren.

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