Elektro-Sanierung: Wann ist sie notwendig?

In Leipzig gibt es nach wie vor viele Altbauten, die bereits über 50 Jahre alt sind. Für Käufer sind sie in Anbetracht ihres Charmes und des guten Verhältnis von Preis und Leistung oft attraktiv. Doch neben der klassischen Sanierung steht oft eine Elektro-Sanierung ins Haus. Hier ist es wichtig, als Eigentümer zentrale Tipps zu beachten. Denn in Sachen Wohnkomfort und Sicherheitsstandards wurden in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht.

Anlehnung an Neubauten
Wer sich für einen Neubau entscheidet, macht sich in diesen Tagen viele Gedanken über die Elektroinstallation. Denn wer sich diesem Punkt nicht ausreichend widmet, dem fehlen schon die Steckdosen für viele essentielle elektrische Geräte an der richtigen Stelle. In der Küche muss Platz für Mixer, Toaster, Kaffeemaschine und Mikrowelle sein. Im Wohnzimmer benötigt heutzutage nicht nur das TV-Gerät einen passenden Anschluss.

Genau wie bei einem kompletten Neubau bietet die Elektro-Sanierung die Möglichkeit, all diese Fehler zu korrigieren. Auf diese Weise lässt sich die Nutzung des Hauses im Hinblick auf elektrische Geräte ganz genau an die eigenen Vorstellungen anpassen. Auch neue Sicherheitsstandards, wie zum Beispiel FI-Schalter, die unser Leben heute sicherer machen, müssen unbedingt vorhanden sein. Speziell in Badezimmern sind die Schutzvorkehrungen in diesen Tagen vorgeschrieben. Vor 50 Jahren war diese Technik schlichtweg noch nicht entwickelt, weshalb sie im Rahmen der Elektro-Sanierung unbedingt nachgerüstet werden muss.

Die Sichtung durch den Profi
Laien können brüchige Kabel oder aus der Wand schauende Drähte bei einer Sichtung selbst erkennen. Doch für alle Mängel, die weniger offensichtlich sind, braucht es einen Profi. Experten verfügen über Messgeräte, Oszilloskope, Multimeter und Waagen, mit denen sie sich einen genauen Eindruck von der Situation vor Ort verschaffen können. Außerdem sind sie dazu berechtigt, Prüfplaketten auszustellen, um der Wirkung ihrer Arbeit Nachdruck zu verleihen.

Nachdem der Bedarf geklärt ist, machen sich die zuständigen Installateure an die genaue Konzeption der Arbeit. Wichtig ist dabei die Verwendung des exakten Grundrisses, der unbedingt vorhanden sein sollte. Für neu anzubringende elektrische Bauteile werden dort unterschiedliche Symbole verwendet, um den Überblick über alles Neue zu bewahren. Erst dann beginnt die eigentliche Arbeit, die vom Hauptanschluss und vom Umverteilerkasten ausgeht und die sich dann bis hin zu den einzelnen Steckdosen zieht. Erst ganz zum Schluss und nach genauer Prüfung werden dann neue Steckdosen platziert und das neue Stromnetz für die Nutzung freigegeben.

Welche Kosten sind zu erwarten?
Gerade bei elektrischen Installationen ist es wichtig, nicht an der falschen Stelle zu sparen. Laien und Heimwerker verfügen in diesem Fall nicht über die notwendige Expertise, um sich selbst an veralteten Stromkreisen zu schaffen zu machen. Aus dem Grund ist es wichtig, die Lohnkosten der Experten als sinnvolle Investition zu betrachten, die sich definitiv bezahlt macht.

Je nach dem, in welchem Umfang das Stromnetz neu gestaltet werden muss, zieht dies Kosten zwischen 5.000 und 10.000 Euro nach sich. Dafür ist es fortan möglich, auf moderne Elektroinstallation und ihren großen Komfort zurückzugreifen. Auch diese kann ihren Dienst wieder fast ein halbes Jahrhundert lang zuverlässig erfüllen.

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