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Unter der Aufsicht der Pfleger sind die Tanten beim Trinken dabei, Foto: Zoo Leipzig
Unter der Aufsicht der Pfleger sind die Tanten beim Trinken dabei, Foto: Zoo Leipzig

Elefantenkalb im Zoo Leipzig ist gegenwärtig stabil

Gewöhnung mit den Artgenossen in kleinen Schritten

23.02.2019Freizeit
Zoo Leipzig

Die Versorgung des Elefantenjungtieres im Zoo Leipzig läuft gegenwärtig stabil. Der vier Wochen alte Jungbulle trinkt regelmäßig sowohl bei Mutter Hoa als auch die zusätzlich gereichte Ersatzmilch. Vor einer Woche war mit dem Zufüttern begonnen worden, um die negative Gewichtsentwicklung beim Jungtier zu stoppen. Seither hat sich das Gewicht stabilisiert und der Jungbulle zeigt sich aktiver. "Hoa hatte offenbar nicht mehr genügend Milch,sodass wir unterstützend eingreifen mussten. Dass er trotzdem weiterhin bei Hoa trinkt,verschafft ihm über die Muttermilch die bestmögliche Nahrung, und dass er die Ersatzmilch bislang verträgt, fördert seine Entwicklung zusätzlich", schätzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ein. Für eine Entwarnung sei es jedoch noch viel zu früh: "Der Trend stimmt gegenwärtig, aber über die kritische Phase sind wir mit Blick auf die dauerhafte Versorgung mit Milch und das artgemäße Leben in der Elefantengruppe noch längst nicht hinweg." Bei der Zusammenführung mit Don Chung und Rani geht es nur in kleinen Schritten voran. Da Hoa als Mutter nur wenig Interesse zeigt, sollen die beiden Tanten die Aufzucht des Jungtieres übernehmen, um der Gruppe weitere Lernimpulse bei der Entwicklung sozialer Strukturen zu ermöglichen. Unter Aufsicht der Tierpfleger haben die Elefantenkühe und das Jungtier immer wieder die Gelegenheit sich kennenzulernen. Die Unterstützung soll schrittweise reduziert werden. "Wir dürfen die Geduld nicht verlieren und müssen akzeptieren, dass die Dickhäuter ihr eigenes Lerntempo haben", sagt Zoodirektor Prof. Junhold. Der Elefantentempel bleibt deshalb geschlossen, so dass sich die Gruppe behutsam weiterentwickeln kann.

Winterferienprogramm zum Mitmachen
Unterdessen sind die sächsischen Winterferien in vollem Gang. Noch bis zum 3. März erleben Zoobesucher und Ferienkinder täglich ein abwechslungsreiches Programm, das von unvergesslichen tierischen Erlebnissen bis hin zu nachhaltigen Bastelprojekten verschiedene Aktionen enthält. In der Tropenerlebniswelt Gondwanaland locken neben verschiedenen Ratespielen zu Kotarten und Futtermitteln auch ein Treffen mit Achatschnecken und Tausendfüßlern kleine und große Entdecker ins Abenteuer. In der Mitmach-Upcycling-Werkstatt entstehen tierische Gefährten zum Mitnehmen und beim Tiergesichter schminken verwandeln die Zoolotsen die Besucher in deren persönliche Lieblingstiere. Zudem können Abenteurer abacht Jahren montags und mittwochs um 11 Uhr auf die Entdeckertour Regenwaldpass gehen,um spielerisch den Lebensraum Regenwald kennenzulernen und Rätsel sowie Experimente zu bestehen. Dienstags und donnerstags (11 Uhr) gehen Kinder gemeinsam mit den Zoolotsen auf große Entdecker-Safari und erleben 90 Minuten lang die Tiere des Zoos im Winter.



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