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Oper Leipzig: Premiere von Verdis "Don Carlo"

Gefangen im System

Kultur

Don Carlo in der Oper Leipzig: Mathias Hausmann, Gaston Rivero, Gal James.

Don Carlo in der Oper Leipzig: Mathias Hausmann, Gaston Rivero, Gal James. , Quelle: Kirsten Nijhof

Mit Giuseppe Verdis »Don Carlo« in der Regie von Jakob Peters-Messer hebt sich am Samstag, 30. September 2017, 19 Uhr  im Opernhaus der Vorhang für die erste Premiere der Spielzeit 2017/2018.

In Verdis ambitioniertester und zugleich düsterster Oper, nach Friedrich Schillers Drama »Don Karlos, Infant von Spanien«, liebt der Titelheld die französische Königstochter Elisabeth von Valois (Gal James), die aus politischen Gründen jedoch seinen Vater König Philipp II. (Riccardo Zanellato) heiraten muss. Halt findet Don Carlo (Gaston Rivero) in den humanistischen Ideen seines Jugendfreundes Marquis von Posa (Mathias Hausmann), der ihn für den Freiheitskampf des von Spanien unterdrückten Flanderns gewinnt.

Als der Thronfolger öffentlich gegen die rigorose Machtpolitik seines Vaters rebelliert, kommt es zum Eklat. Vergebens opfert sich Posa für Carlo: Der König überantwortet seinen Sohn dem eigentlichen Machthaber im Land, der Heiligen Inquisition.

Regisseur Jakob Peters-Messer zeichnet in seiner Inszenierung ein engmaschiges Gewebe innerer und äußerer Zwänge, in dem sich das Machtgefüge von Politik und Religion wie eine starre Glocke über die Hoffnungen und Träume der Figuren legt.

Markus Meyer, der das Leipziger Publikum zuletzt mit seiner opulenten Ausstattung zu Gounods »Der Rebell des Königs (Cinq-Mars)« begeisterte, entwirft dafür ein kafkaesk-labyrinthisches Bühnenbild, das die Abgründigkeit und Ausweglosigkeit dieses Kosmos spiegelt. Die Kostüme stammen von Sven Bindseil, der nach Erfolgsarbeiten wie »Madama Butterfly« und »Das Liebesverbot« erneut an die Oper Leipzig zurückkehrt.

Die Titelpartie wird von Gaston Rivero, einem Schüler von Plácido Domingo, interpretiert, der bereits mit Anna Netrebko und Jonas Kaufmann in Verdis »Il trovatore« auf der Bühne stand. Neben Gal James als Elisabetta feiern Rúni Brattaberg als Großinquisitor und Kathrin Göring als Prinzessin Eboli ihre Rollendebüts in dieser Inszenierung. Das Gewandhausorchester dirigiert der scheidende Stellvertretende Generalmusikdirektor Anthony Bramall. Die Einstudierung des Chores übernimmt letztmalig Chordirektor Alessandro Zuppardo, der sich nach fünf Jahren in Leipzig anschließend neuen Projekten widmen wird.

Karten (15 € – 78 €) gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10:00 – 19:00 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de


Dieser Artikel wurde veröffentlicht von: Lars Schumann

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