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SPURENLESE II: Re-pair & Re-use

14.09.2017 18:00 Uhr

Zerbrochene oder beschädigte Haushaltsgegenstände brachte man früher zu einem »Flicker«. Aus China stammt das sogenannte »Nieten« von Porzellan, das die über Land ziehenden Handwerker mit ihren mobilen Werkstätten anboten.

Schon 1666 beschreibt der Jesuitenmissionar Martinus Martinius die anspruchsvolle Art und Weise, mit der Porzellanflicker in dünnes, zerbrechliches Porzellan Löcher bohren, um danach mit Metallnieten die auseinander gebrochenen Stücke wieder so fest zusammen zu fügen, dass selbst heiße Flüssigkeiten gehalten werden. Dabei stand die Wiederverwendung des beschädigten Gegenstands im Vordergrund. Die Restauratoren versuchen heute die Spuren dieser Reparaturtechnik zu erhalten.

Mit dieser vollständigen mobilen Werkstatt, die bis 1912 in Peking in Gebrauch war, zeigt die Präsentation Werkzeuge, Materialien und Beispiele dieser großartigen Reparierkunst.

Das Projekt wird unterstützt von der Erwin-Wickert-Stiftung Berlin.

Eintritt frei



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