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Veranstaltungen

„Don Giovanni“

20.05.  - 25.05.2017 19:00 Uhr Oper
Hochschulgebäude Dittrichring

Hochschulgebäude Dittrichring , Quelle: Jörg Singer

von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Dramma giocoso in zwei Akten; Musikalische Leitung: Matthias Foremny/Studierende; Regie/Bühne: Matthias Oldag; Kostüme: Barbara Blaschke;  Hochschulsinfonieorchester, Chor, Solisten der Fachrichtung Gesang; Projekt Fachrichtung Gesang/Musiktheater 

Mozart gehört zur Grundausstattung eines jeden Musikstudenten, und deshalb steht – nach der „Zauberflöte“ im Jahr 2013 – vom 20. bis zum 25. Mai 2017, jeweils ab 19 Uhr ein weiteres Hauptwerk dieses Meisters in der Regie von Prof. Matthias Oldag auf dem Programm der Hochschule. Das Hochschulsinfonieorchester, der Hochschulchor und Solisten der Fachrichtung Gesang sind in dieser Produktion im Großen Saal der HMT in der Grassistr. 8 zu hören.

Mozarts 1787 entstandener „Don Giovanni“ trägt den vollständigen Titel: „Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni“ („Der bestrafte Wüstling oder Don Giovanni“). Den Auftrag zu diesem Werk erhielt der Komponist aus Prag, als dort seine Oper „Figaros Hochzeit“ (1786) große Erfolge feierte. 

Mozart wollte nun gerne eine Oper rund um den Frauenverführer Don Juan komponieren. Als Librettisten konnte er erneut Lorenzo da Ponte gewinnen, der auch schon das „Figaro“-Textbuch verfasste. (1790 sollte noch die Vorlage zu „Così fan tutte“ entstehen.) Da Ponte bediente sich für seinen „Don Giovanni“-Text allerdings großzügig bei einem Libretto, das Giovanni Bertati für den Komponisten Giuseppe Gazzaniga geschrieben hatte. 

Der Don Juan-Stoff geht auf eine alte Sage zurück und war im 17. und 18. Jahrhundert (genannt seien die Dichter Tirso de Molina, Molière oder Goldoni) deshalb beliebt, weil er sich weder einer Tragödie noch einer Komödie zuordnen ließ. Auch Mozarts zweiaktige Oper ist als Dramma giocoso (heiteres Drama) bezeichnet. 

Don Giovanni aus Sevilla wird von seinem Diener Leporello begleitet. Ziel ist die Verführung verschiedener Frauen. Elvira hatte er schon früher einmal verlassen, doch sie will sich nun an ihm rächen. Don Giovanni wirft ein Auge auf die Bäuerin Zerline, die aber bereits mit Masetto verheiratet ist. Außerdem möchte er Donna Anna gewinnen, doch sie ist ebenfalls schon vergeben und mit Don Ottavio verlobt.

Als Donna Annas Vater diese Annäherung Don Giovanni heimzahlen will und ein Duell stattfindet, stirbt der Komtur. In Gestalt einer Statue, die sprechen kann und auf seinem Grabmahl steht, schwört der Komtur posthum Rache. Und obwohl Leporello abrät, lädt Don Giovanni die Statue zu einem Abendessen ein. Bei diesem Mahl fordert die Statue, dass Don Giovanni sein verführerisches Verhalten bereut. Da er dies nicht tut, wird er daraufhin von der Erde verschlungen...

„Don Giovanni“ wurde 1787 in Prag uraufgeführt. Laut Mozart gab es „lautesten beyfall“. In Wien, wo Mozart seit 1781 lebte, sagte jedoch Kaiser Joseph II. über die Oper: „Aber es ist kein Bissen für meine Wiener.“ 

Das kaiserliche Urteil hat sich glücklicherweise bis heute nicht bestätigt, blickt man auf die unzähligen Aufführungen und Verfilmungen, die Mozarts „Don Giovanni“ erfuhr. In Wien besteht seit 1987 sogar ein Don Juan Archiv, das seit 2007 öffentlich zugänglich ist und sich der Geschichte des Don Juan-Stoffes bis zu Mozarts Oper und ihrer Rezeption widmet.

ACHTUNG: Die Premiere am 20. Mai, 19.00 Uhr, ist eine Benefizveranstaltung der Leipziger Stadtbau AG. Alle Erlöse kommen der Stiftung der HMT zugute.

Karten zu 25 €, ermäßigt 20 €, HMT-Studierende 10 € unter Tel. 0341/2144-615 (Mo-Fr 13-15 Uhr)

für alle anderen Vorstellungen: Karten zu 12 €, ermäßigt 9 €, HMT-Studierende 2,50 € unter Tel. 0341/2144-615 (Mo-Fr 13-15 Uhr)



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Veranstaltungsort

Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Grassistraße 8
04107 Leipzig

Neues Rathaus

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