Die Alte Börse am Naschmarkt in Leipzig

- Alte Börse am Naschmarkt in Leipzig
Die Alte Börse am Naschmarkt ist der erste Leipziger Barockbau und wurde 1678- 1687 von dem Baumeister Johann Georg Starcke als Versammlungshaus der Kaufleute und Stätte der Börsengeschäfte errichtet. Im Jahr 1943 ist die Alte Börse vollständig ausgebrannt und erst 1955 - 1962 in der äußeren Gestalt wieder hergestellt worden.
Der Bau ist ein Blockartiger Komplex auf Gewölbesockel, durch flache Pilaster mit ionischen Kapitellen gegliedert, zwischen denen Girlanden angebracht sind. Auf der umlaufenden Balustrade die Statuen von Merkur, Venus, Apollo und Minerva (Sandtmann, 1683).
Ihr schlichter, stilvoller Saal wird heute gern und vielseitig genutzt, vorwiegend für kammermusikalische und literarische Veranstaltungen, wissenschaftliche und Fachvorträge, Lesungen, Firmenpräsentationen, festliche Empfänge und Schulabschlussfeiern. Er bietet 200 Personen Platz.
Das Goethedenkmal am Naschmarkt

- Goethedenkmal am Naschmarkt in Leipzig
Von 1765 bis 1768 studierte Goethe in Leipzig. Er hörte dort die Poetikvorlesung von Christian Fürchtegott Gellert und nahm an dessen Stilübungen teil. Auch nahm er Zeichenunterricht bei Adam Friedrich Oeser, dem Direktor der Leipziger Akademie.
Er verliebte sich in Käthchen Schönkopf und besang diese Liebe in heiter-verspielten Versen in der Tradition des Rokoko (Gedichtzyklus Annette). Auerbachs Keller und die dort beheimatete Sage von Fausts Fassritt 1525 beeindruckten ihn so sehr, dass er später Auerbachs Keller als einzigen konkret existierenden Ort in sein Drama Faust I aufnahm. - Ein Blutsturz zwang ihn, das Studium abzubrechen und am 28. August 1768 nach Frankfurt zurückzukehren.
Das Johann Wofgang Goethe Denkmal steht am Naschmarkt, dierekt vor der Alten Börse in der Leipziger Innenstadt.
Kontakt
Alte Börse Leipzig
Naschmarkt 1,
04109 Leipzig
Telefon: 0341.2617766
Telefax: 0341.2617766
E-Mail: stadtmuseum@leipzig.de
Web: http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de
