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Aktuelles

Forschungstag der Leipziger Ägyptologie - Krokodile, Königskronen, Kunst der Pharaonen

Jährliches Kolloquium „Neue Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte“ seit 1971

31.05.2017 Wissenschaft

Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig , Quelle: SAW Leipzig

Zum Auftakt spricht Franziska Naether über das Krokodil in der Altägyptischen Literatur. Es konnte als Gottheit, aber auch als furchterregender Dämon oder Raubtier auftauchen. Dr. Alexander Ilin-Tomich aus Mainz widmet sich einer bestimmten Kategorie von Skarabäus-Figuren. Er hinterfragt, wie die Amulette in Gestalt des Mistkäfers hergestellt worden sind.

Eric Spindlers Forschungsthema ist der antike Sudan. In seiner Präsentation wird er sich mit Königskronen beschäftigen, die im Reich von Meroë gefunden worden sind. Von Dora Goldsmith kann man erfahren, wie das alte Ägypten gerochen hat. Noch spannender ist dabei ihre Forschungsfrage: Wie und warum wird das überhaupt aufgezeichnet?

Anna Uhlschmidt hat vor kurzem in Leipzig ihr Ägyptologie-Studium abgeschlossen. Ihre Arbeit zu den Uschebti-Figuren aus Aniba wird am Nachmittag vorgestellt. Uschebtis sind Grabbeigaben, die anstelle der Verstobenen im Totenreich Arbeiten verrichten sollen. Im Anschluss spricht DAAD-Stipendiat Wagdy Al-Ghaffar über seine Doktorarbeit zum Friedhof des 7. Jahrhunderts vor Christus in Heliopolis.

Erstmals stellt er die Architektur, Ausdehnung und Grabausstattungen dieser Anlage vor. Nenad Markowic aus Prag beschließt den Konferenztag durch seine Analyse der Familienbeziehungen der Hohepriester von Memphis im 1. Jahrtausend vor Christus. Er wird zeigen, wie einflussreiche Familien durch strategische Hochzeiten Wohlstand und Macht zusammenhielten.

Das Abendprogramm verspricht einen weiteren Höhepunkt: Um 18:15 Uhr beginnt der alljährliche Festvortrag – die mittlerweile 28. Siegfried-Morenz-Gedächtnisvorlesung (seit 1990) zum Andenken an den bedeutenden Leipziger Ägyptologieprofessor (1914–1970).

In diesem Jahr berichtet Karol Myśliwiec aus Warschau über „Alexander – Djoser – Osiris“ und stellt seine Forschungen im Friedhof von Saqqara vor. Der Festvortrag findet in Hörsaal 8 des Hörsaalgebäudes in der Universitätsstraße statt. Zum Ausklang erwartet die Leipziger und ihre Gäste ein Empfang und Büchertische im Ägyptischen Museum im Kroch-Hochhaus.

Organisation der Konferenz: Dr. Franziska Naether (Universität), Naether@uni-leipzig.de, Tel. 0341-97 37 146

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Dieser Artikel wurde veröffentlicht von: Marcus Jaeger

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Karl-Tauchnitz-Straße 1
04107 Leipzig

Telefon: 0341 7115350
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