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Aktuelles

Universitätsbibliothek zeigt mittelalterliche Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Leipziger Handschriften

Präsentiert werden reich illuminierte Handschriften vom 11. Dezember 2015 bis 20. März 2016

08.12.2015 Wissenschaft

Konrad von Halberstadt, Concordantiae Bibliae, Leipzig, wohl 1466

Konrad von Halberstadt, Concordantiae Bibliae, Leipzig, wohl 1466 , Quelle: UB Leipzig

Vom 11. Dezember 2015 bis 20. März 2016 zeigt die Universitätsbibliothek (UB) Leipzig die Ausstellung "Blätterleuchten: Mitteleuropäische Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Leipziger Handschriften". Präsentiert werden reich illuminierte Handschriften, darunter auch eine Reihe von Werken, die der Forschung bislang unbekannt waren. Mit über 3.000 Handschriften aus dem Mittelalter besitzt die UB eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art in Deutschland.

Im 15. Jahrhundert wurden mehr Bücher geschrieben und illuminiert als jemals zuvor. Sie waren für Geistliche, Gelehrte und weltliche Eliten nicht nur von praktischem Nutzen, sondern dienten als Statussymbol, insbesondere wenn die Handschriften mit gemaltem Buchschmuck versehen waren. Dennoch ist die Buchmalerei des 15. Jahrhunderts bislang nur in Ansätzen erforscht und aufgearbeitet.

Die Leipziger Ausstellung präsentiert - zusammen mit neun weiteren, parallel stattfindenden Ausstellungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz - eine Fülle völlig neuer Zeugnisse der Buchillumination dieser Zeit. Koordiniert wurde das internationale Ausstellungsprojekt von Prof. Jeffrey Hamburger (Harvard University) und Dr. Christoph Mackert vom Handschriftenzentrum der Universitätsbibliothek Leipzig.

Im Mittelpunkt der Ausstellung in der Bibliotheca Albertina, deren Design von Studierenden des Instituts für Kunstpädagogik der Universität Leipzig entwickelt wurde, steht der Siegeszug eines von Prag ausgehenden Dekorationsstils im deutschsprachigen Gebiet, der durch Schmuckinitialen und Blattornamente in leuchtenden Farben besticht und die Blätter zum Leuchten bringt. Zu sehen sind 19 buchkünstlerisch besonders hochwertig ausgestattete Handschriften aus dem Leipziger Bestand mittelalterlicher Handschriften. Sie entstanden unter anderen in Prager Buchmalerwerkstätten, der "Leipziger Pfauenwerkstatt" oder der sogenannten "Elsässischen Werkstatt von 1418". Die Ausstellung ist eine einmalige Gelegenheit, den Formen- und Ideenreichtum der Künstler des Spätmittelalters kennenzulernen. Begleitend erscheint ein reich bebilderter Katalog, der in der Bibliotheca Albertina erhältlich ist. Die Ausstellung ist vom 11. Dezember 2015 bis 20. März 2016 täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Dieser Artikel wurde veröffentlicht von: Marcus Jaeger

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