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Aktuelles

Kluge Köpfe aus Halle und Leipzig für die Hochschule fit machen

STUDIENKOMPASS unterstützt angehende Studierende der ersten Generation

24.09.2015 Bildung

Regionalgruppe Halle Leipzig

Regionalgruppe Halle Leipzig , Quelle: STUDIENKOMPASS

Für 15 Schülerinnen und Schüler aus Halle und Leipzig hieß es gestern Abend "Herzlich Willkommen im STUDIENKOMPASS"! Die angehenden Abiturienten haben erfolgreich das Auswahlverfahren für das gemeinnützige Förderprogramm durchlaufen. Sie alle sind die Ersten in ihrer Familie, die ein Studium aufnehmen möchten. Dabei werden sie vom STUDIENKOMPASS in den nächsten drei Jahren unterstützt und begleitet. In einer feierlichen Aufnahmefeier an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurden die Jugendlichen in Anwesenheit ihrer Eltern und Lehrkräfte im Programm begrüßt.

Das bundesweite Programm wurde 2007 von der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) ins Leben gerufen. Exklusivpartner für Baden-Württemberg ist die Karl Schlecht Stiftung. Gemeinsam mit vielen weiteren Partnern haben sich die Stiftungen das Ziel gesetzt, mehr Schülerinnen und Schüler aus nichtakademischen Familien für ein Studium zu begeistern, Hemmschwellen abzubauen und die Jugendlichen in ihren individuellen Entscheidungen zu unterstützen. Aktuell werden 1.500 junge Menschen bundesweit gefördert. Rund 1.400 haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. 95 Prozent von ihnen studieren, wie eine neue wissenschaftliche, unabhängige Evaluation des Programms zeigt. Die Studienabbrecherquote liegt mit nur fünf Prozent weit unter dem Bundesdurchschnitt von 28 Prozent in Bachelor-Studiengängen.

"In den letzten Jahren konnten wir mit dem STUDIENKOMPASS bereits 80 Jugendliche aus der Region bei der Studien- und Berufsorientierung erfolgreich begleiten. Auch die neuen Stipendiaten ermutigen wir, ihre Talente zu entdecken und auch zu nutzen. Unser Ziel ist es, dass jeder Einzelne seine Chancen optimal nutzen kann und Bildungserfolge nicht abhängig von der Herkunft sind", so Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleitung Schülerförderung (Vors.) der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, anlässlich der Aufnahmefeier.

Die neuen Stipendiaten starten am Wochenende mit einem zweitägigen Workshop in die Förderung. Sie erkunden dort ihre Stärken und Talente und machen sich erste Gedanken über ihre eigene Zukunft.


Dieser Artikel wurde veröffentlicht von: Marcus Jaeger

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