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Aktuelles

Internationale Sommerschule an der HTWK Leipzig

Informatiker bilden sich zu Grundlagen und Methoden von Ersetzungssystemen weiter

05.08.2015 Bildung

Gutenberg-Bau der HTWK Leipzig

Gutenberg-Bau der HTWK Leipzig , Quelle: Johannes Ersnt / HTWK Leipzig

Die renommierte "International School in Rewriting" (ISR) findet in diesem Jahr an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) statt. Es ist bereits die achte Auflage dieser Weiterbildungstagung, die sich an Master-Studierende und Doktoranden richtet.

International bekannte Wissenschaftler stellen vom 10. bis 14. August 2015 in Workshops an der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften (IMN) Grundlagen, Methoden und Anwendungen des Rewriting vor. In diesem Bereich der Informatik werden Gleichungssysteme und Umformungsregeln für Datenstrukturen wie Bäume, Listen und Graphen untersucht. Damit werden sowohl die Spezifikation als auch die Implementierung von Algorithmen und informationstechnischen Systemen beschrieben. Als Teil der theoretischen Informatik liefert Rewriting beispielsweise Werkzeuge zur Entwicklung korrekter und effizienter Software. "Eine wichtige Anwendung ist die Analyse von Programmen", erläutert Prof. Johannes Waldmann. Dem diesjährigen ISR-Gastgeber zufolge sei nämlich "das Prinzip leider weit verbreitet, Software möglichst schnell herzustellen und in Betrieb zu nehmen". Eiligst auf den Markt geworfene Programme seien zuweilen "sogar gefährlich falsch und richten Schaden an". Damit der Anwender nicht das Nachsehen hat, wirbt der HTWK-Wissenschaftler dafür, bereits während der Entwicklung der Software zu beweisen, dass diese alle Benutzereingaben richtig und schnell verarbeiten wird - und nicht nur wenige Testfälle.

Zur "International School in Rewriting 2015" werden an der HTWK Leipzig 35 Gäste erwartet. Ein Kurs thematisiert beispielsweise die Sicherheit von Verschlüsselungsverfahren. Neben dem Schulungsprogramm können Teilnehmer eigene Forschungen in einer Poster-Ausstellung präsentieren.

"Wir freuen uns auf dieses akademische Ereignis mit internationaler Ausstrahlung", sagt Prof. Klaus Hering, Dekan der Fakultät IMN, und dankt neben seinem Fakultätskollegen Waldmann auch Prof. Alfons Geser (Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik). Beiden sei es gelungen, die ISR 2015 nach Leipzig zu holen. Johannes Waldmann trat bei der Veranstaltung im Vorjahr als Dozent für "Termination und Komplexität" auf. Er ist zudem Mitglied des ISR-Steering-Committees.

Die Weiterbildungstagung wird unterstützt vom Akademischen Auslandsamt der HTWK Leipzig. Die Sommerschulen zum Rewriting (ISR) werden inhaltlich von der Arbeitsgruppe 1.6 Term Rewriting der International Federation for Information Processing gefördert. Sie finden seit 2006 etwa jährlich statt, zuletzt in Utrecht (Niederlande), Valencia (Spanien) und Valparaiso (Chile).


Dieser Artikel wurde veröffentlicht von: Marcus Jaeger

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