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Aktuelles

Uni-­Riesen Leipzig wollen Hinspielerfolg gegen Rostock Seawolves wiederholen

19. Spieltag in der heimischen Arena gegen den Tabellenführer

23.01.2015 Sport

Uni-Riesen Leipzig Team 2014/15

Uni-Riesen Leipzig Team 2014/15 , Quelle: Philipp Kirschner / PK Fotografie

Am kommenden Sonnabend, den 24.01.2015, um 14:30 Uhr sehen sich die Uni-Riesen mit einer schweren Aufgabe konfrontiert. Am 19. Spieltag der ProB treten die Leipziger in der heimischen Arena gegen den Tabellenführer an. Die Rostock Seawolves sind die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga, und werden alles daran setzten sich für die klare 72:85 Hinrundenniederlage zu revanchieren.

Allerdings reisen die Hansestädter ersatzgeschwächt nach Leipzig. Nachdem sich ihr zweitbester Punktelieferant, Sven Hellmann (10,9 PpS), bereits im Dezember bei einem Trainingsunfall einen mehrfachen Kieferbruch zugezogen hatte, fällt jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach auch der zweite deutsche Guard, Tim Vogt (9,8 PpS), mit einer Kopfverletzung aus. Er war vor zwei Wochen im Spiel gegen Oldenburg mit einem Gegenspieler zusammengeprallt und hatte eine Platzwunde davongetragen. Damit fehlen den Rostockern zwei deutsche Leistungsträger. Das schränkt die Wechselmöglichkeiten von Chef-Trainer Sebastian Wild deutlich ein, da in der ProB zu jedem Zeitpunkt des Spiels drei von fünf Akteuren auf dem Feld einen deutschem Pass besitzen müssen.

Die Seawolves kassierten zuletzt zwei Niederlagen in Folge. In Oldenburg verloren sie zum Jahresauftakt in letzter Sekunde mit 68:71. Vor einer Woche mussten sie sich den aufstrebenden Dresden Titans mit 69:77 geschlagen geben. Nichtsdestotrotz thronen die Rostocker mit 22 Punkten weiterhin auf Platz eins der Tabelle. Großen Anteil an diesem Erfolg hat ein Mann, der sein Team auch an diesem Wochenende zum Sieg führen will. Yannick Anzuluni, 2,03 m großer Kanadier, spielt seit letztem Sommer bei den Seawolves und erzielt durchschnittlich 20,1 Punkte und 7,5 Rebounds pro Spiel. Im Hinspiel hatte der Guard keinen guten Tag und versenkte lediglich 2 seiner 19 Wurfversuche im Korb. Auf eine ähnliche Pechsträhne für Anzuluni und die Seawolves sollten die Uni-Riesen aber nicht setzen, sondern in erster Linie das eigene Spiel verbessern.

Bei der Niederlage in der Vorwoche lief bei den Riesen nicht viel zusammen. Vor allem die Abstimmung unter dem eigenen Korb war mangelhaft. Trainer Ty Shaw hat den Fokus im Training deshalb erneut auf die Verteidigungs- und Reboundarbeit gerichtet. Er möchte es nicht noch mal sehen, dass seine Schützlinge am Wochenende "so viele einfach Körbe zulassen wie gegen Herten" und warnt vor dem schnellen Umschaltspiel der Rostocker.

Für das Projekt "Favoritensturz" stehen Ty Shaw bis auf die Ausnahme von Jörn Wessels alle Spieler des Uni-Riesen Kaders zur Verfügung. Der Power Forward plagt sich seit Tagen mit einer Virusinfektion und konnte die gesamte Woche nicht trainieren.


Dieser Artikel wurde veröffentlicht von: Marcus Jaeger

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