Film des Leipziger Dramaturgiestudenten Julian Pörsken wird auf Berlinale gezeigt
"Sometimes we sit and think and sometimes we just sit" am 13./14. Februar 2012 zu sehen
Leipzig, 03.02.2012
Ursula Geyer-Hopfe und Peter René Lüdicke, Foto: Julian Pörksen
Großer Erfolg für den Leipziger Studenten Julian Pörsken: Sein 32-minütiger Kurzfilm "Sometimes we sit and think and sometimes we just sit" wird auf der Berlinale gezeigt. Zu sehen ist sein Film am 13. und 14. Februar 2012 im Rahmen von "Perspektive deutsches Kino". Pörsken studiert Dramaturgie im 5. Semester an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig.
Im Film geht es um den 50 Jahre jungen Peter (dargestellt von Peter René Lüdicke), der aus der Mitte seines Lebens in ein Altenheim zieht, um dort für den Rest seiner Tage nichts mehr zu tun. Auf diesen seltsamen Entschluss reagiert seine Umwelt aufgebracht, verzückt und verstört, und beruhigt sich erst, als sie seine heitere Tatenlosigkeit etikettiert: Er wird zum Vorbild (sein Pfleger), zum heimlichen Geliebten (Frau Drusse, dargestellt von Ursula Geyer-Hopfe), zum Verräter (sein Sohn, dargestellt von Benjamin Pauquet) und zum Krankheitsfall (sein Arzt). Ein Roadmovie ohne Road, in dem ein freiwilliger Senior durch seine Hingabe an die Passivität eine Fülle von Ereignissen auslöst.
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