Stadt Leipzig lehnt Ultimate Fighting Veranstaltungen ab
Vorschlag beinhaltet keine städtischen Areale zur Verfügung zu stellen
Leipzig, 25.11.2009In seiner Dienstberatung hat sich Oberbürgermeister Burkhard Jung gestern auf Vorschlag von Thomas Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule, für die Ablehnung von Ultimate Fighting und ähnliche Veranstaltungen in Leipzig ausgesprochen. Endgültig entscheiden wird der Stadtrat voraussichtlich im Januar. Der Vorschlag beinhaltet, dass die Stadt Leipzig keine städtischen Areale für die Durchführung von Ultimate Fighting oder vergleichbare Veranstaltungen zur Verfügung stellt. Darüber hinaus soll mit ordnungsrechtlichen Mitteln auf entsprechende Veranstalter eingewirkt werden, um Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren den Zugang zu untersagen.
Bürgermeister Thomas Fabian betont: "Jugendschutz ist ein besonders Anliegen der Stadt Leipzig. Durch die undeutliche Trennung von Gewalt und sportlichem Wettkampf beim Ultimate Fighting besteht die begründete Gefahr, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu gefährden. Überdies wollen wir mit der Ablehnung solcher Veranstaltungen ein klares Zeichen setzen gegen die öffentliche Inszenierung von Gewalt".
Ultimate Fighting stellt eine Mischung verschiedener Kampfsportarten dar. Ziel ist es, die Gegner durch Hebel oder Würgegriffe zur Aufgabe des Kampfes zu zwingen oder mit Schlägen und Tritten durch K.O., technischen K.O. oder durch Urteil des Punktrichters zu besiegen. Der Kampf wird in der Regel durch einen achteckigen Maschendrahtkäfig begrenzt.
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