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BMW Leipzig baut für Indien

Durchschnittliche Fertigungskapazität übertroffen

Leipzig, 26.04.2007

Im Leipziger Werk des Automobilbauers BMW stehen die Zeichen auf weiteres Wachstum. Das macht nicht allein der Erfolg der dort gefertigten Modelle möglich, sondern auch die Globalisierung. BMW hat zur Belieferung besonders rasch wachsender Märkte neue Werke in Russland, Ägypten und zuletzt in Indien aufgebaut. Diese erhalten künftig Zulieferungen aus Sachsen. In der Fabrik im Nordosten von Leipzig wird inzwischen die geplante durchschnittliche Fertigungskapazität von 650 Fahrzeugen pro Tag nicht nur erreicht, sondern sogar ein gutes Stück übertroffen, bestätigt Werkssprecher Michael Janßen. Täglich rollen rund 40 Lastwagen zu den Händlern und Seehäfen. Für den spanischen Markt wird der Transport per Bahn absolviert.

 

In Kürze werden die Lieferungen noch weiter anwachsen, denn die Leipziger werden vom Sommer an Rohkarossen für Chennai (ehemals Madras) in Indien montieren. Für die Lackiererei, die bereits als Kapazitätsflaschenhals die Fertigung begrenzt, wird damit eine zusätzliche dritte Schicht eingeführt.

 

Die benötigten Stückzahlen sind zunächst noch gering, weil dieses Werk erst allmählich hochgefahren werde. Kleine Stückzahlen ? insgesamt ein- bis zweitausend Karosserien pro Jahr ? werden bereits nach Russland und Ägypten geliefert.

 

http://wfs.saxony.de

 



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